Auf einen BlickDas Zentrum zur Therapie der Rechenschwäche (ZTR) in Bremen ist eine private Einrichtung für die Diagnostik und Behandlung von mathematischen Lernschwierigkeiten. Das Team behandelt Kinder und Jugendliche mit Dyskalkulie in Einzelstunden. Dabei steht die individuelle Förderung des mathematischen Verständnisses im Vordergrund.
Angebot von Rechenschwäche Zentrum zur Therapie der
Das Zentrum zur Therapie der Rechenschwäche ist eine private und unabhängige Facheinrichtung zur Förderdiagnostik, Beratung und Therapie von Lernschwierigkeiten im mathematischen Grundlagenbereich in Bremen.
Um eine Rechenschwäche zu erkennen und die Ausprägung zu ermitteln, hat das ZTR ein qualitatives Verfahren entwickelt, mit dem das mathematische Denk- und Wissensprofil festgestellt wird. Wesentlicher Kern der Untersuchung ist die Methode des „lauten Denkens“. Diese beurteilt nicht nur die Rechenergebnisse nach falsch oder richtig, sondern liefert umfassende Erkenntnisse über die Denk- und Lösungswege der Kinder und Jugendlichen. So wird deutlich, welche mathematischen Grundlagen bisher nicht verstanden oder missverstanden wurden, auf welcher Stufe der mathematischen Systematik die Probleme einsetzen und worauf sie zurückzuführen sind. Diese individuelle Lernausgangslage ist Basis einer gezielten Förderung.
Wenn eine Rechenschwäche vorliegt, kann nur eine fundierte individuelle Therapie auf Basis der ermittelten Lernausgangslage wirklich helfen. Es gilt, die Therapie genau an die persönlichen Lernanforderungen anzupassen – zunächst unabhängig von den Anforderungen des aktuellen Schulstoffes. Sie kann deshalb nur eine Einzeltherapie sein. Den Kern dieser Therapie bildet ein systematischer, schrittweiser Aufbau der fehlenden oder defizitären mathematischen Kompetenz. Durch fortlaufende Beobachtung des kindlichen Lernprozesses erhalten die Fachtherapeuten Hinweise auf den jeweiligen Lernstand der Kinder. Die Förderung ist also gleichzeitig Förderdiagnostik.
Die Therapie der Rechenschwäche bewirkt nicht nur den Aufbau eines mathematisch fundierten Wissens, sondern wirkt auch integrativ auf die emotionale Persönlichkeit und das Selbstbewusstsein des Kindes. Denn die seelische Verarbeitung des fortlaufenden Scheiterns in der Mathematik führt bei jungen Menschen nicht selten zu Schulangst, zu allgemeinen Versagensängsten bis hin zu psychosomatischen Beschwerden. Ziel der ZTR-Therapie ist es deshalb, diesen „Teufelskreis Lernstörung“ aufzubrechen, um dem Kind den Wiedereinstieg in den Schulstoff zu ermöglichen und durch fundierte Lernfortschritte das Selbstwertgefühl wieder zu stärken.
Zur Therapie gehören begleitende Beratungen mit den Eltern. Im Einverständnis mit den Eltern werden bei Bedarf auch Kontakte zu den Klassen- bzw. Mathematiklehrkräften aufgenommen.
Das ZTR ist mit über 30-jähriger Erfahrung eines der ältesten und anerkanntesten Rechenschwäche-Therapiezentren in Bremen. Ein hervorragend ausgebildetes Team steht Kindern und Jugendlichen mit Dyskalkulie – also der Beeinträchtigung im Verstehen, Erlernen und Anwenden mathematischer Grundkenntnisse – zur Seite. Die Einzeltherapie ist individuell auf den Wissensstand eines jeden Kindes und Jugendlichen abgestimmt, stellt angstfrei und frei von Leistungsdruck die Methode des „lauten Denkens“ in den Mittelpunkt einer kooperativen dialogbasierten Lernsituation und gewährleistet durch diese optimalen Voraussetzungen einen kontinuierlichen Zugewinn an Verständnis, welcher für die Betroffenen unmittelbar als Lernerfolg erlebbar ist.
Neben der Therapiearbeit trägt das ZTR durch sein Angebot an Fort- und Weiterbildung für Lehrkräfte sowie Öffentlichkeitsarbeit zur Sensibilisierung für den Bereich Rechenschwäche bei.
Seit 2021 leitet Eva Loeb das ZTR Bremen. Mit ihrer über 15-jährigen therapeutischen Berufserfahrung in verschiedenen Therapiezentren Norddeutschlands – unter anderem seit 10 Jahren im ZTR Bremen – ist sie eine Expertin im Bereich Dyskalkulie.