Auf einen BlickDie Pädagogisch Therapeutische Einrichtung PTE München Nord unterstützt Kinder und Jugendliche in 80809 München bei schulischen Herausforderungen. Der Fokus liegt auf der Behandlung von Lese-, Schreib- und Rechenschwächen sowie ADHS. Eltern erhalten praktische Tipps und Hilfestellungen, um ihre Kinder effektiv zu begleiten.
Angebot von PTE München Nord
Als Veranstalter der Seminare und Workshops hat es sich die Pädagogisch Therapeutische Einrichtung (PTE) zum Ziel gesetzt, Kinder und Jugendliche dabei zu unterstützen, die wesentlichen schulischen Ziele zu erreichen und Eltern mit praktischen Tipps und Hilfestellungen zur Seite zu stehen. Auch Eltern, die die Einrichtung noch nicht kennen, sind eingeladen, die Kurse zu besuchen.
Lesen, Schreiben und Rechnen
Wenn Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben oder Rechnen an falschen Lerntechniken liegen, ist Lerncoaching effektiver als einfache Nachhilfe.
Pflegegeld bei ADHS
Wenn das Rechnen trotz unermüdlichen Übens ein Rätsel bleibt und Mathe-Hausaufgaben regelmäßig in Tränen enden, liegt meist eine Rechenschwäche (Dyskalkulie) vor. Für betroffene Kinder sind Zahlen oft nur abstrakte Symbole ohne inneren Wert oder Mengenbezug. Herkömmliche Nachhilfe greift hier zu kurz, da sie auf einem Fundament aufbaut, das noch gar nicht existiert. Mit der integrativen Lerntherapie der PTE werden diese Lücken von Grund auf geschlossen: Es wird ein echtes mathematisches Strukturverständnis vermittelt, die Versagensangst genommen und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zurückgegeben.
Anzeichen und Symptome: So erkennen Sie eine Rechenschwäche / Dyskalkulie
Kinder mit einer Rechenschwäche haben schon in der Grundschule Probleme im Fach Mathe. Sie verstehen Zahlen als Symbole und können deshalb z. B. größer/kleiner nicht verstehen oder Textaufgaben nicht in Zahlen „übersetzen“. Sie zählen auch bei größeren Zahlen mit den Fingern, verwechseln Zahlen (z. B. 34 ist das Gleiche wie 43) oder verstehen die vier Grundrechenarten (Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division) nicht. Der Anschluss an den Lernstoff im Unterricht fällt sehr schwer oder ist bereits verloren.
Besonders auffällig ist, dass Kinder mit Rechenschwäche im Unterricht viel länger als andere mit den Fingern zählen und dafür oft sehr geschickte Fähigkeiten entwickeln, das versteckt zu halten („verrechnen“ sich dabei häufig um „1“). Deshalb tritt die Schwäche in Mathe häufig erst in der Grundschule um die dritte Klasse offensichtlich in Erscheinung, wenn die Zahlenräume so groß werden, dass die Ergebnisse nicht mehr „er-zählbar” sind. Auch frühe Verständnis-Probleme in den Grundrechenarten können ein Hinweis auf eine Rechenschwäche sein.
Bei allen Kindern mit Rechenschwäche erscheint neuer Lernstoff aus dem Unterricht am nächsten Tag wieder vergessen. Ältere Kinder zeigen, auch wenn nicht gleich ersichtlich, auch noch in kleinen Zahlenräumen (20er-, 100er-Raum) große Unsicherheiten. Textaufgaben scheinen ein Buch mit sieben Siegeln zu sein und sie sind nicht in der Lage, sie zu entschlüsseln.
Erst das ungünstige Zusammenkommen mehrerer verschiedener Faktoren führt zu einer Rechenschwäche. Misserfolge in Mathe ziehen einen Teufelskreis nach sich, in dem sich das Kind in der Folge immer weniger zutraut und immer weiter abrutscht. Wenn eine Rechenschwäche vermutet wird, sollte von Wiederholungsübungen zu Hause oder im Unterricht sowie von Nachhilfe abgesehen werden und eine gezielte Therapie erfolgen, die an den einzelnen Faktoren sowie dem Selbstvertrauen des Kindes ansetzt und nicht am aktuellen Lernstoff.
Gespräche mit Lehrern und Ärzten
Nachhilfe ist eine Ergänzung zum Schulunterricht und findet außerhalb der regulären Schulzeiten statt. Sie soll helfen, die Lücken im Schulstoff zu schließen.
- Verstärktes Üben und Nachhilfe bringen keinen Erfolg?
- Es gibt große Lücken in den Mathe-Grundlagen?
- Das Kind ist oft traurig, zieht sich zurück oder stört häufig den Unterricht?
- Belastet die Schul- und Lernsituation die ganze Familie?
- Das Kind hat keine Lust mehr auf Lernen?