Penetrationstests, Security Monitoring und OT-Absicherung für Betreiber kritischer Infrastrukturen. Familienunternehmen aus Dortmund, als Yekta IT GmbH seit 2015.
IT- und OT-Sicherheit.
Wir beraten zur Unternehmens-IT und zur Anlagentechnik dahinter. Bei vielen Mandanten arbeiten dieselben Ansprechpartner über Jahre an beiden Welten.
IT-Sicherheit
- Penetrationstests & Assessments Web, Netz, Cloud, API, Red Teaming, OSINT →
- SOC, SIEM & Monitoring Konzeption, SIEM-Engineering, Detection →
- Cyber-Übungen & Krisenmanagement Red/Blue/Purple-Team, Tabletop, BCM →
Öffentliche Verwaltung
IT-Grundschutz, kommunale KRITIS-Strukturen und OZG-Umsetzung in Ländern und Kommunen.
Parallel bleiben die Funkschnittstellen ein Dauerthema: Relaisangriffe auf schlüssellose Systeme funktionieren seit Jahren und werden nicht durch Software behoben, sondern durch Laufzeitmessung im Protokoll.
R155 und R156 adressieren nicht dieselbe Rolle
UN R155 verlangt vom Hersteller ein Managementsystem für Cybersicherheit und macht es zur Voraussetzung der Typgenehmigung. UN R156 regelt die Seite der Software-Updates: Prozesse, Nachvollziehbarkeit und Absicherung von Aktualisierungen über die Fahrzeuglebensdauer. ISO/SAE 21434 liefert das technische Vorgehen dazu.
Genehmigungsseite und Betreiberseite werden dabei häufig verwechselt. R155 adressiert den Hersteller und den Fahrzeugtyp. Ein Flottenbetreiber oder Mobilitätsanbieter erfüllt damit keine der Pflichten, die ihn aus seiner eigenen Rolle treffen, etwa wenn er Telematik- oder Sharing-Plattformen an die eigene IT anbindet.
Nicht direkt. Ihre Pflichten entstehen aus Ihrer Rolle als Betreiber und aus der Anbindung von Telematik- und Plattformdiensten an Ihre eigene IT. Das ist ein anderer Prüfumfang als eine Typgenehmigung.
Ransomware trifft die IT und legt die Produktion still
2019 traf eine Verschlüsselungswelle einen norwegischen Aluminiumkonzern. Betroffen war zunächst die Büro-IT, doch die Werke mussten auf manuellen Betrieb umstellen, weil ohne die übergeordneten Systeme keine Aufträge, Rezepturen und Chargendaten mehr in die Fertigung kamen. Der Schaden lag im hohen zweistelligen Millionenbereich, verursacht durch Stillstand, nicht durch beschädigte Steuerungen.
Beide Fälle brauchten keine ICS-Schadsoftware. Sie brauchten nur zweierlei: ein Netz ohne wirksame Trennung zwischen Büro und Produktion sowie eine Organisation, die im Ernstfall die Reichweite nicht bestimmen konnte.
Segmentierung tatsächlich prüfen
Nicht das Zonenkonzept auf dem Papier, sondern die Übergänge zwischen Büro-IT, Fertigungsleitebene und Anlagennetz. Dazu die Fernwartungszugänge der Maschinenlieferanten: Wer kommt wie weit und wird es bemerkt.
Personal befähigen
Instandhaltung, Anlagenfahrer und IT arbeiten im Ernstfall zusammen, ohne es je geübt zu haben. Training und eine moderierte Notfallübung schließen diese Lücke.
Diese Entscheidung ist in der OT teurer als in der IT. Ein Rechenzentrum lässt sich abschalten und wieder hochfahren. Ein Schmelzofen, ein Umspannwerk oder ein Stellwerk nicht. Der Schaden aus einer voreiligen Abschaltung kann größer sein als der aus dem Angriff. Dazu kommt die Reihenfolge, die in der OT gilt: Safety steht über Verfügbarkeit, Verfügbarkeit über Vertraulichkeit. Eine Abschaltung, die den Prozess in einen unsicheren Zustand bringt, ist keine Option, auch wenn sie den Angriff stoppen würde.
Wer am Tisch sitzen muss
- Betriebsleitung und Leitwarte. Kennt den Prozess und die Folgen einer Abschaltung. Ohne diese Rolle bleibt die Übung theoretisch.
- Instandhaltung. Weiß, welche Wartungszugänge existieren und wer sie nutzt. Häufig die Quelle der überraschendsten Erkenntnis des Tages.
- IT und Informationssicherheit. Bringt die Sicht auf das Büronetz und die Übergänge zur Leitebene mit.
- Kommunikation. Presse, Kunden, Belegschaft. Die Anrufe kommen früher als die Klarheit.
- Recht und Compliance. Meldefristen, Aufsicht, Dokumentationspflichten.
- Jemand mit Entscheidungsbefugnis. Die Rolle, die am ...
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