und möchten Sie über die vielfältigen Möglichkeiten unserer kieferorthopädischen Fachpraxis informieren. Wir stehen nicht nur Kindern und Jugendlichen, sondern auch Erwachsenen mit Methoden sanfter und nahezu unauffälliger Behandlungsapparaturen zur Verfügung.
Wir sehen es als unsere Aufgabe, vor allem die Funktion des Kauorgans eines Menschen zu verbessern und für das Individuum zu optimieren. Ziel einer kieferorthopädischen Behandlung ist ein gesunder Kauapparat und ein zufriedener Mensch.
Das Praxisteam begrüßt Sie
© 2026 - Dres. Strobel - Fachpraxis für Kieferorthopadie
Schon im Milchgebiss oder frühen Wechselgebiss, frühestens ab dem 4. Lebensjahr, ist es medizinisch sinnvoll, bei schweren Zahn- und Kieferfehlstellungen wie z.B. Kreuzbissen, stark vergrößerten Frontzahnstufen oder starkem Platzmangel für die neuen Zähne eine 1,5 Jahre dauernde Frühbehandlung zu starten, um die spätere systematische kieferorthopädische Behandlung zu erleichtern oder sie sogar ganz zu vermeiden. In der Regel werden für diese Behandlungen herausnehmbare Spangen bzw. funktionskieferorthopädische Geräte wie z.B. ein Aktivator eingesetzt. Wie bei jeder kieferorthopädischen Behandlung ist die Mitarbeit des Patienten ausschlaggebend für den Erfolg, insofern wird der Beginn einer Behandlung immer im Gespräch mit den Eltern, die die Kooperationsbereitschaft ihres Kindes kennen, festgelegt. Quelle: DGKFO - www.dgk... [Vollständig anzeigen]
Im Rahmen dieser Behandlung werden Zahn- und Kieferfehlstellungen mit festsitzenden (Multibracket-Apparaturen) aber auch mit herausnehmbaren Spangen behandelt. Die Behandlungszeit beläuft sich in der Regel auf 3-4 Jahre und sie wird meistens in der späten 2. Wechselgebissphase, wenn nur noch wenige Milchzähne vorhanden sind, begonnen. Wesentlicher Bestandteil der Behandlung ist die Einstellung des Bisses, sodass Oberkiefer und Unterkiefer in der richtigen Lage zueinander stehen. In dieser Phase des Zahnwechsels bestehen die günstigsten Aussichten für einen Behandlungserfolg, da eine Ausnutzung des Wachstums und eine Steuerung des Zahndurchbruchs möglich ist. Auch die Umformbarkeit des parodontalen Gewebes ist zu dieser Zeit groß. Die wachstumsbedingte Remodellierung der Kiefergelenke wird hier ausgenutzt. Die Mitarbeit des Patienten ist eine entscheidende Komponente für den Erfolg der Behandlung!
Bei einigen Zahn- und Kieferfehlstellungen kann wegen eines ungünstigen Kieferwachstums eine konservative kieferorthopädische Therapie im Kindes- und Jugendalter nicht erfolgreich abgeschlossen worden sein; in diesen Fällen ist nach Wachstumsende eine kombiniert kieferorthopädisch – kieferchirurgische Therapie erforderlich. Diese beginnt mit dem kieferorthopädischen Teil, das heißt mit dem Einsetzen von festen Spangen. Im Laufe der Behandlung findet dann zur Einstellung des Bisses eine Operation bei den kieferchirurgischen Kollegen (im Diako oder im Klinikum Bremen Mitte) statt. Nach der weiteren Feineinstellung der Zähne und des Bisses werden nach Entfernung der Multibracketapparatur festsitzende Retainer eingebaut. Selbstverständlich kann die moderne Kieferorthopädie auch ästhetisch störende Zahnstellungen ohne eine aufwendige Operation lösen. Auch für diese Fälle kann eine individuelle Behandlung angeboten werden.
In unserer Praxis finden herausnehmbare wie auch festsitzende Spangen immer ihren geeignetsten Einsatzzeitpunkt. Individuell hergestellte Geräte wie Plattenapparaturen und funktionskieferorthopädische Geräte werden im praxiseigenen Labor von qualifiziertem Fachpersonal gefertigt und sogar nach Wünschen der Patienten farblich individuell gestaltet, was beim Tragen der Spangen zusätzlich motiviert. Bei den festsitzenden Spangen (Multibracket-Apparaturen) bietet unsere Praxis von Standard-Brackets über friktionsarme bis hin zu ästhetischen Keramikbrackets eine Vielzahl der modernsten Möglichkeiten. Gerne stellen wir unseren Patienten für deren persönliche Bedürfnisse die besten Apparaturen zusammen.