„Noch nie war es so einfach Telekom-Infrastruktur zu sourcen & managen.“
Smart IT
- Cyber Security, SASE, Hosting & Dedicated Cloud Access
- Schutz vor Cyber Bedrohungen & Datenverlust
- Sichere Cloud – & Netzwerkarchitekturen (DORA)
- Live-Monitoring & individuelle SLA
Managed Security Service Provider im Überblick
Der deutsche Markt für Managed Security Services ist unübersichtlich geworden. Systemhäuser, Hersteller, Carrier und spezialisierte Dienstleister verkaufen unter demselben Begriff sehr unterschiedliche Leistungen. Wer Teile seiner IT-Security für Unternehmen auslagern möchte, vergleicht deshalb selten Gleiches mit Gleichem. Dieser Beitrag ordnet den Markt, benennt die Kriterien, die im laufenden Betrieb wirklich zählen, und zeigt, wo die Grenze zwischen eingekaufter Dienstleistung und eigener Verantwortung verläuft.
Was ist ein Managed Security Service Provider?
Ein Managed Security Service Provider, kurz MSSP, betreibt definierte Sicherheitsfunktionen eines Unternehmens dauerhaft als Dienstleistung. Er liefert kein Produkt, sondern einen Betriebszustand: Systeme werden überwacht, Auffälligkeiten bewertet, Vorfälle nach vereinbarten Regeln bearbeitet.
Wie SAVECALL bei der MSSP-Auswahl hilft
SAVECALL ist anbieterneutral und verkauft keine eigene Sicherheitsplattform. Wir übersetzen Ihren Bedarf in ein prüfbares Anforderungsprofil, holen vergleichbare Angebote ein und bewerten sie entlang der acht Kriterien oben. Als Ausgangspunkt für die Einordnung dienen unsere Beiträge zu den 12 wichtigsten IT-Sicherheitsframeworks, zur Frage, wann mehr Sicherheit zu viel ist, und zum Weg zu einer SASE-Lösung. Aus über 80 Carrier- und Herstellerpartnerschaften kennen wir Preislogiken, Vertragsfallen und die tatsächliche Leistungsfähigkeit der Anbieter im deutschen Markt.
Frank Frommknecht
Begleitet Unternehmen seit über 20 Jahren bei Auswahl und Optimierung ihrer Vernetzungslösungen. Sein Fokus: komplexe Telekommunikation aus Sicht des Kunden verständlich machen und strategisch die passende Lösung finden.
Häufige Fragen zu Managed Security Service Providern
Ein Managed Security Service Provider (MSSP) betreibt die IT-Sicherheit eines Unternehmens ganz oder teilweise als Dienstleistung. Typisch sind Monitoring rund um die Uhr, Alarmierung und Reaktion auf Sicherheitsvorfälle über ein Security Operations Center. Dazu kommen der Betrieb von Firewalls, Endpoint- und Cloud-Schutz sowie Schwachstellen- und Compliance-Reporting. Der Unterschied zum klassischen Systemhaus liegt im laufenden Betrieb: Ein MSSP verkauft keine Produkte, sondern eine vertraglich zugesicherte Leistung mit definierten Reaktionszeiten.
Die Preise hängen an Leistungsumfang, Unternehmensgröße und Datenvolumen. Für mittelständische Unternehmen liegen umfassende Pakete häufig zwischen 1.000 und 5.000 Euro monatlich. MDR-Services werden meist pro überwachtem Endpunkt abgerechnet und bewegen sich je nach Anbieter etwa zwischen 15 und 40 Euro pro Endpunkt und Monat. Entscheidend ist weniger der Listenpreis als das Abrechnungsmodell: Datenvolumen im SIEM, Zahl der Log-Quellen und Zusatzkosten für Incident Response verschieben die Gesamtkosten erheblich.
Ein eigenes Security Operations Center rund um die Uhr zu besetzen erfordert realistisch acht bis zwölf Vollzeitstellen im Schichtbetrieb, dazu Tooling, Threat Intelligence und Vertretungsregelungen. Für die meisten Unternehmen unterhalb von etwa tausend Mitarbeitenden rechnet sich das nicht. Sinnvoll ist häufig ein hybrides Modell: Der Dienstleister übernimmt Monitoring und Erstanalyse, das interne Team behält Governance, Priorisierung und die Entscheidung über einschneidende Eingriffe in den Betrieb.
ISO 27001 ist der Mindeststandard und sollte den Betrieb des Anbieters selbst abdecken, nicht nur einzelne Rechenzentren. Aussagekräftig sind zusätzlich ein Testat nach ISAE 3402 oder ein SOC-2-Bericht zur Servicequalität, BSI IT-Grundschutz bei regulierten Kunden sowie Partnerstufen der eingesetzten ...