Logopädie
Wir behandeln Sprach- und Sprechstörungen. Wenn Sie stottern, lispeln oder zu schnell und undeutlich sprechen, wenn ihr Kind noch nicht spricht oder bestimmte Laute nicht aussprechen kann oder sein Satzbau nicht korrekt ist, können Sie sich gerne an uns wenden.
Prof. Dr. Ulla Beushausen
Früher Praxisinhaberin in München und Hildesheim, seit 2011 in Nürnberg. Logopädin und Psycholinguistin, Professorin für Logopädie.
Therapie von Stimmproblemen
Unser logopädisches Praxisprofil im Bereich Stimmtherapie bei Erwachsenen und Kindern umfasst:
- Funktionale Stimmtherapie/bzw. methodenübergreifendes, klientenzentriertes Vorgehen
- Reizstromtherapie/Elektrotherapie (vocaSTIM®, bei Stimmlippenlähmungen, Schluckstörungen und funktionellen Stimmstörungen)
- Therapie nach LSVT: Lee-Silverman-Voice-Treatment (z. B. bei M. Parkinson)
- Beratung und psychologische Betreuung bei psychogenen Stimmstörungen
- Stimmtherapie bei Kindern
Ablauf einer Stimmtherapie
Eine Stimmtherapie dauert in der Regel etwa 20 Sitzungen zu je 45 Minuten und erfolgt auf Verordnung von HNO-Ärzten oder Phoniatern. Die Kosten werden von den gesetzlichen und privaten Krankenkassen übernommen. Das Ziel jeder Stimmtherapie ist die Verbesserung Ihrer stimmlichen Leistungsfähigkeit im Alltag.
Folgende Symptome können auf die Notwendigkeit einer Stimmtherapie hinweisen, wenn sie länger andauern:
- hormonelle Einflüsse
- Hörprobleme
- Infekte
- Verletzung am Kehlkopf
- Lähmung der Kehlkopfmuskulatur
- Refluxerkrankung
- Schädigung der Schleimhäute durch Rauchen
- psychische Belastungen/Stress
- Individuelle Stimmanalyse und gemeinsame Festlegung von Therapiezielen
- Anleitung zum gesunden Umgang mit der Stimme (Do´s and don´ts)
- Stimme praktisch: Wie funktioniert das?
- Atemtechnik, Entspannungs- und Lockerungsübungen
- Erstellen individueller Übungsprogramme
- Praktische Übungen zu Atmung, Haltung, Artikulation, Modulation und Lautstärke
- Tipps und Tricks für Vielsprecher
- Verständlich sprechen - wirkungsvoll sprechen
- Beratung bei psychodynamischen Einflüssen auf die Stimmfunktion (Zusammenhang: Stimme-Stimmung-Persönlichkeit)
- Anleitung zur individuellen Weiterarbeit nach der Therapie
- Erfolgskontrolle durch Vorher-Nachher-Messungen
Diagnostik bei Stimmstörungen
Uns ist es sehr wichtig, die Veränderungen Ihrer Stimme nach einer Stimmtherapie zu dokumentieren. Hierzu setzen wir verschiedene Messmittel ein, wie Fragebögen zur Belastbarkeit Ihrer Stimme im Alltag und PC-gestützte Verfahren ein. Für die medizinische Überprüfung der Wirksamkeit der Therapie kooperieren wir mit HNO-Ärzten und Phoniatern vor Ort.
Literatur
Beushausen, U., Grötzbach, H. (2017): „More is better!” – Intensität in Sprachtherapie/Logopädie. Evidenzen zur Therapieintensität bei neurologischen und stimmtherapeutischen Interventionen. Forum Logopädie, 5, 2-9
Beushausen, U. (2017): Dysphonien bei Kindern. In: M. Grohnfeldt (Hrsg.): Kompendium der akademischen Sprachtherapie und Logopädie. Band 4: Störungsbezogene Kompetenzen. Stuttgart: Kollhammer.
Beushausen, U. (2017): Dysphonien bei Erwachsenen. In: M. Grohnfeldt (Hrsg.): Kompendium der akademischen Sprachtherapie und Logopädie. Band 4: Störungsbezogene Kompetenzen. Stuttgart: Kollhammer.
Lukaschyk, J., Thieme, H., Beushausen, U. (2016): Langzeiteffekte in der Stimmtherapie. Sprache Stimme, Gehör, 3, 145-155.
Beushausen, U. (2014): Dysphonien bei Kindern und Erwachsenen. In: Grohnfeldt, M. (Hrsg.): Grundwissen der Sprachheilpädagogik und Sprachtherapie. Stuttgart: Kohlhammer
Beushausen, U., Burg, I., Oppermann, Nolte, K., Meier, B., Rogg, V.(2013): Evidenzbasierte Stimmtherapie? Ergebnisse einer repräsentativen Therapeutenbefragung zu den Inhalten, Methoden und Zielsetzungen in der Stimmtherapie. In: DGPP (Hrsg.): Aktuelle phoniatrisch-pädaudiologische Aspekte, Bd. 21. Lübeck / Krumbach: Frick Kreativbüro & Onlinedruckerei e.K.
Beushausen, U. (2013): Stimmtherapeutische Methoden – zwischen Tradition und Evidenzbasierung, Forum ...