Auf einen BlickMelanie Münch führt in Leinfelden-Echterdingen eine Praxis für Hundephysiotherapie. Sie behandelt Hunde mit manueller Therapie, Bewegungs- und Gerätetherapie sowie neurologischen Methoden. Im Vordergrund stehen Schmerzlinderung und die Wiederherstellung der Gelenkbeweglichkeit. Die Zusammenarbeit mit dem behandelnden Tierarzt ist ein fester Bestandteil des Therapiekonzepts.
Angebot von Melanie Münch Praxis für Hundephysiotherapie
Hundephysiotherapie – was ist das?
Physiotherapie sollte nicht nur für Menschen selbstverständlich sein, auch bei Hunden werden die Behandlungsmethoden immer häufiger erfolgreich eingesetzt.
Der Hauptschwerpunkt der Hundephysiotherapie ist die Schmerzlinderung und die Erhaltung oder Wiederherstellung der Gelenkbeweglichkeit. Ziel ist es, die Bewegungs- und Lebensfreude des Hundes zu erhalten oder zu verbessern. Hundephysiotherapie ist grundsätzlich bei allen Erkrankungen des Bewegungsapparats, der Knochen, Nerven und Muskeln einsetzbar und erfolgreich. Eine optimale, individuell abgestimmte Behandlung und ein Therapiekonzept sind ein wesentlicher Bestandteil, um eine schnelle Wiederherstellung des normalen Bewegungsmusters zu erzielen und somit das Wohlbefinden des Hundes zu fördern. Auch vor und nach Operationen kann der Heilungsprozess beschleunigt werden.
Die Physiotherapie soll und kann eine tierärztliche Behandlung nicht ersetzen, sondern ist eine ergänzende Therapieform. Die Zusammenarbeit mit dem Tierarzt ist für einen optimalen Therapieerfolg von großer Bedeutung.
Für eine erfolgreiche Behandlung des Hundes wird jede Therapie individuell abgestimmt. Idealerweise liegt vor der hundephysiotherapeutischen Behandlung eine Diagnose des behandelnden Tierarztes vor, um einen genauen Befund und einen optimalen Therapieplan zu erstellen.
Beim ersten Termin ist eine ausführliche Befunderhebung erforderlich. Hierbei werden alle relevanten Informationen erfragt, es erfolgt eine orthopädische/neurologische Untersuchung des Hundes sowie eine Gangbildanalyse. Anschließend wird ein individueller, auf den Hund abgestimmter Therapie- und Behandlungsplan erstellt.
Je nach Beschwerdebild werden Behandlungsserien von 5 oder 10 Behandlungen oder Behandlungen mit regelmäßig längeren Abständen vorgesehen. Dies wird individuell abgestimmt. In den Behandlungen stehen Schmerzlinderung, Erhaltung und Wiedererlangung der Beweglichkeit des Hundes im Vordergrund. Dabei werden verschiedene Behandlungstechniken und Therapieformen eingesetzt. Während der Behandlung ist es wichtig, dass Sie anwesend sind, um dem Hund Sicherheit zu vermitteln. Es ist normal, dass ängstliche oder schüchterne Hunde eine kleine Eingewöhnungsphase benötigen.
Bitte geben Sie dem Hund zwei Stunden vor dem Termin zur Hundephysiotherapie kein Futter. Dies ist wichtig, um das Risiko einer Magendrehung zu vermeiden. Außerdem sollte er sich vor der Behandlung noch einmal erleichtern. Hund und Halter sollen sich während der Behandlung möglichst wohl fühlen – die Lieblingsdecke, Leckerlis oder Spielzeug können gerne mitgebracht werden.
Die Manuelle Therapie ist eine hundephysiotherapeutische Behandlungsmethode, die sich speziell mit Gelenkproblemen befasst. Auch Muskulatur und das Nervensystem können damit behandelt werden. Sie beinhaltet sanfte, spezielle Grifftechniken, die je nach Befund zur Schmerzlinderung sowie zur Mobilisation von Bewegungseinschränkungen dienen.
Die Bewegungs- und Gerätetherapie dient zur Förderung und Erhaltung der Beweglichkeit, der Muskelkraft und der Koordination des Hundes. Zusätzlich wird der Hund kognitiv gefordert. Dabei können verschiedene Übungen und Geräte wie Wackelbrett, Trampolin, weiche Unterlagen oder Hindernisse eingesetzt werden. Die verschiedenen Übungen können zuhause oder auf dem Spaziergang weiter geübt und umgesetzt werden.
Bei einer neurologischen Behandlung wird der Hund an verloren gegangene Körpervorgänge herangeführt, damit diese neu erlernt werden. Durch eine Nervenerkrankung oder Lähmung kann es sein, dass der Hund Bewegungen und Bewegungsabläufe einfach vergisst. Sein Gehirn kann den Befehl zu einer bestimmten Körperreaktion nicht mehr ausführen. Diese Behandlungsformen setzen sich aus verschiedenen hundephysiotherapeutischen Techniken zusammen.