Was ist eine Katze?
Katzen sind agile, vierfüßige Beutegreifer, deren Ursprung rund 10 bis 11 Millionen Jahre zurückliegt. Sie besitzen eine kurze Schnauze, fünf Zehen vorn, vier Zehen hinten, alle mit spitzen Krallen. Zur Ernährung benötigen Katzen überwiegend tierisches Eiweiß.
Die Hauskatze stammt genetisch von der nubischen Falbkatze (Felis silvestris libyca) ab, die sich vor einigen tausend Jahren im Nahen Osten freiwillig dem Menschen anschloss und als Urahnin aller heutigen Hauskatzen gilt.
Katzenthemen
- Herkunft der Hauskatze Es begann einst in der "Levante". Die Katze suchte die Nähe menschlicher Behausungen. Auch Katzenliebe geht nämlich durch den Magen.
Löwe, Tiger & Co (Felidae)
- Katzenwissen | Biologie Die Biologie der Katzen. Anatomie, Genetik und Verhaltensweisen kleiner und großer Katzen weltweit. Interessante und - manchmal - überraschende Einblicke.
Katzenwissen | Biologie
- Hexenwerk? Das magische Wesen der Katzen. Über ihr Vermögen und die Angst des Menschen vor dem unbekannten Wesen.
Katzenhaltung & Katzenfakten
Die Katzenhaltung, ein vielfältiges Thema. Woher bekommt man eine Katze? Was benötigt eine glückliche Katze? Worauf musst Du eigentlich achten, wenn Du Katzen halten möchtest?
KatzenWissen kompakt! Die KatzenFakten: Kompakte Kurzinfos zur Katze aus den Bereichen Taxonomie, Biologie, Medizin und vielem mehr.
Entwicklungsschritte der Katze
- Nackte Katzen Nackte Katzen sind bis heute ein in der Welt der Katzen umstrittenes Thema. Informationen zu Mutationen, Eigenheiten und Tierschutz.
Nackte Katzen
- Vibrissen der Katze Die Tasthaare (Sinushaare, Vibrissen) der Katze. Anzahl und Funktionen bemerkenswerter Mechanofühler.
Normalverhalten
Das Verhalten der Katze ist naturgemäß von arttypischen, angeborenen sowie erlernten Verhaltensweisen geprägt. Es drückt die Beziehungen der Katze zu ihrer Umwelt aus, wobei diese Beziehung durch gegenseitige Informationen gesteuert wird (Aktion und Reaktion) und dem Wohlbefinden dient. In gewissen Grenzen ist das normale Verhalten flexibel und kann von der Katze an Änderungen der Lebensumstände angepasst werden (so auch: Bindung, Zuneigung). Sichtbar wird das Verhalten einer Katze für uns Menschen hauptsächlich in ihrer Körperhaltung, der Mimik, in der Lautgebung, durch Miauen, Maunzen, Schreien ... und auch in ihren Bewegungen und Handlungen. Darüber hinaus für den Menschen oft nicht wahrnehmbar, äußert sich das Verhalten in der sogenannten Chemokommunikation. Bei der Beurteilung des Verhaltens ist neben seines Umfeldes der innere Zustand der Tiere wie z.B. Stress sowie seine sozialen Beziehungen zu berücksichtigen.
Verhaltensprobleme
Verhaltensprobleme entstehen häufig aus Missverständnissen zwischen Mensch und Katze (soziale Beziehung). So können Unterschiede zwischen den Erwartungen, die der Mensch in die Katze setzt und deren Bedürfnissen der Auslöser für Verunreinigungen des Lebensraums oder die plötzliche Aggression gegenüber Artgenossen und Menschen sein. Durch Störungen im Verhalten, sei es nun eine echte Störung oder für den Menschen vermeintliche Störung, wird die Beziehung der Katze zum Menschen oft auf eine harte Probe gestellt.
Verhaltensstörungen
Echte Störungen sind gegeben, wenn die Katze durch unnormales (dann: krankhaftes) Verhalten sich selbst, ihren Sozialverband oder ihre Art schädigt. Derartige Verhaltensstörungen sind allerdings eher selten. Als Auslöser können beispielsweise Erbschäden, Krankheiten oder auch unnatürliche Haltungsbedingungen in Frage kommen. Vermeintliche Störungen des Verhaltens (aus der Sicht des Menschen) sind Verhaltensweisen, die Katzen nun einmal "an sich" haben, die aber im Zusammenleben mit dem Menschen nicht toleriert werden - und zum Teil - auch nicht toleriert werden können. Hierzu zählt oft das Markieren, Kratzen an Möbeln etc.
Beutefangverhalten der Katze
Katzen sind Raubtiere (Beutegreifer), denen das Jagdverhalten überwiegend angeboren ist. Selbstverständlich muss dieses angeborene Verhaltensmuster geübt ...