Auf einen BlickDr. Georg Veith führt in Königsdorf eine Tierarztpraxis und informiert dort über die Bedeutung von Impfungen für Hunde, Katzen und Kaninchen. Er erklärt, wie der Körper durch eine Impfung Antikörper bildet, und listet die wichtigsten Schutzimpfungen für die jeweiligen Tiere auf. Welpen und erwachsene Hunde benötigen unterschiedliche Impfrhythmen, Freigänger und Katzen in der Tierpension zusätzliche Schutzimpfungen.
Angebot von Dr. Georg Veith
Warum sind Impfungen so wichtig?
Das Tier kann nachhaltig vor vielen Erkrankungen geschützt werden, wenn es geimpft ist. Und nicht nur das: Auch die Ansteckungsgefahr von anderen Hunden kann durch eine Impfung deutlich reduziert werden.
Was passiert eigentlich bei einer Impfung?
Eine nicht krank machende Version des Krankheits-Erregers wird dem Tier unter die Haut gespritzt. Das können getötete Erreger sein oder auch nur Bruchstücke davon. Man täuscht dem Körper so eine Infektion vor und er kann effektiv Antikörper dagegen bilden und sich das Aussehen des Erregers mit sogenannten Gedächtniszellen merken.
Wenn das Tier nun mit einem „richtigen" Krankheits-Erreger in Berührung kommt, kann der Körper ganz schnell passende Antikörper bilden und die Infektion abwehren.
Für Hunde ist der Schutz vor folgenden Erkrankungen wichtig:
- Parvovirose (eine Durchfallerkrankung)
- Leptospirose
- Staupe
- infektiöse Leberentzündung (Hepatitis contagiosa canis)
Hunde, die viel und engen Kontakt mit anderen Hunden haben, können auch gegen verschiedene Erreger des Zwingerhusten-Komplexes geimpft werden.
Da die Impfungen bei Welpen öfter und bei erwachsenen Hunden im 1-3-Jahres-Rhythmus wiederholt werden müssen, bietet sich folgendes Schema an:
Für Katzen:
- Katzenschnupfen
- Katzenseuche
Bei Freigängern oder Aufenthalt in einer Tierpension außerdem:
- Tollwut (bei Freigängern)
- Katzenleukämie
- infektiöse Bauchfellentzündung (FIP)
- Myxomatose
- RHD 1 & 2 (Chinaseuche)