Osteopathie
- bei allen Beschwerden des Bewegungsapparates
- bei Craniomandibulären-Dysfunktionen (CMD) und Dysfunktionen im HNO-Bereich
- bei gynäkologischen Beschwerden, sowie während und nach der Schwangerschaft
- zur begleitenden Behandlung bei funktionellen Beschwerden der inneren Organe, sowie nach traumatischen Ereignissen
Was Sie erwarten können
Wissen reicht nicht. Man muss auch etwas können. Osteopathie ist ein medizinisches Handwerk und eine Heilkunst.
Der Körper spricht eine Sprache auf vielen Ebenen gleichzeitig – vom sicht- und messbaren Symptom bis hin zu feinsten Spannungszuständen, die nur mit einer subtilen Wahrnehmungsfähigkeit zu erkennen sind.
Psyche und Körper – der Kontakt mit Ihrem Anliegen und auch dessen Lösung ist über den Körper einfacher und direkter zu erreichen als über den Verstand, der häufig die ursprüngliche Verletzung in eine komplizierte Geschichte verwickelt.
Grundlagen
Osteopathie ist eine ganzheitliche manuelle, medizinische Behandlungsmethode, die die Beweglichkeit des Körpers in seiner Gesamtheit fördert. Sie erfasst körperliche Dysfunktionen über das Gewebe und betrachtet Muskeln, Gelenke, Faszien und Organe als ein miteinander verbundenes System. Wenn Gewebe durch Spannungen oder Flüssigkeitsmangel in ihrer Bewegung eingeschränkt sind, kann der Körper nicht mehr ausgleichen – Beschwerden entstehen. Durch feine, gezielte Mobilisation löst die Osteopathie Blockaden, verbessert die Durchblutung und unterstützt den Organismus dabei, sich auf natürliche Weise ins Gleichgewicht zu bringen.
Osteopathie kann bei einer Vielzahl von körperlichen und funktionellen Beschwerden grundlegend helfen. Dazu gehören:
Die Osteopathie behandelt keine Krankheiten im eigentlichen Sinne, sondern Bewegungsstörungen im weitesten Sinne.
Körperpsychotherapie versteht Körper und Psyche als untrennbare Einheit. Im Mittelpunkt steht das unmittelbare körperlich-emotionale Erleben. Durch inneres Gewahrsein, Körperausdruck, achtsame Berührung und die körperliche Resonanz im Kontakt entsteht ein direkter Zugang zu Gefühlen und inneren Prozessen. Dabei wird darauf geachtet das der Kontakt zu den eigenen Gefühlen behutsam geschieht. Die Arbeit stärkt Präsenz, Selbstwahrnehmung und emotionale Klarheit und ist auch für Menschen mit komplexer Posttraumatischer Belastungsstörung (kPTBS) geeignet. Ziel ist es, wieder in eine sichere Verbindung mit dem eigenen, unverletzten inneren Kern zu kommen – dort, wo Selbstheilung und persönliche Veränderung ihren Ursprung haben.
Ja, beide Methoden lassen sich wirkungsvoll miteinander verbinden. Osteopathie und Körperpsychotherapie sprechen die natürlichen Selbstheilungskräfte des Körpers und der Psyche an – zwei Seiten eines ganzheitlichen Systems. Während die Osteopathie über die manuelle Arbeit auf physische Blockaden und Spannungsmuster einwirkt, unterstützt die Körperpsychotherapie die emotionale und seelische Regulation. Gemeinsam fördern sie die Fähigkeit Ihres Organismus, sich selbst zu stabilisieren, regenerieren und in Balance zu kommen – medizinisch fundiert, klar und einfühlsam begleitet.
Kosten
- Viele private und gesetzliche Krankenkassen übernehmen osteopathische Behandlungen anteilig, oft nur mit einer ärztlicher Verordnung. Körperpsychotherapie ist in der Regel eine Selbstzahlerleistung. Bitte erkundigen Sie sich vorab bei Ihrer Kasse nach den genauen Bedingungen.
Ablauf
Zu Beginn findet ein ausführliches Gespräch über Ihre Beschwerden, Ihre Krankengeschichte und Ihre aktuellen Anliegen statt. Bitte bringen Sie, wenn möglich, relevante ärztliche Befunde oder Operationsberichte mit. Darauf folgt eine ganzkörperliche osteopathische Untersuchung, die das Fundament der Behandlung bildet. Die anschließende Therapie wird individuell auf Ihre Bedürfnisse und Symptome abgestimmt. Jede Sitzung verläuft anders – je nach Thema, Körperreaktion und Prozess. Ziel ist nicht nur die Linderung akuter Beschwerden, sondern auch, Sie darin zu unterstützen, Ihre körperliche ...



