Hunde zu Liebe in Berlin bietet Problemhundetherapie und Hundetraining für Hunde mit Verhaltensauffälligkeiten. Die Therapie findet in der gewohnten Umgebung des Halters statt, etwa zu Hause oder am Arbeitsplatz. Der Ansatz ist gewaltfrei, hilfsmittelfrei und nonverbal – es geht um Körpersprache, Gestik und Mimik. Eine Behandlung dauert in der Regel ein bis sechs Tage.
Das Leben mit einem Hund haben Sie sich so schön vorgestellt, aber leider sieht die Realität ganz anders aus. Ein Hund, der Fehlverhalten oder Problemverhalten zeigt, ist noch lange kein böswilliger Hund oder, wie oft behauptet wird, ein dominanter Hund. Aus seiner Perspektive handelt er nur artgerecht. Wenn wir die Führung und Entscheidungen unserem Hund überlassen, gewollt oder ungewollt, dann übernimmt der Hund unsere Aufgaben und reagiert gemäß seiner Natur.
Kommt es beim Hund zu Verhaltensauffälligkeiten oder gar zu Problemverhalten, dann kommt es bei uns zu Stress und Frust in Verbindung mit Enttäuschung und einer gewissen Hilflosigkeit:
Aber eigentlich sollte es doch mit dem Hund alles so schön sein. Das Leben mit Hunden ist auch schön, aber wir müssen wissen, wie Hunde ticken. Wenn Sie wissen, welche Bedürfnisse Hunde haben und welche Motivation oder welcher Trieb welches Verhalten beim Hund auslöst, dann können Sie sich auch Fragen beantworten. Wenn wir das Warum kennen, dann können wir das Verhalten unseres Hundes verstehen und auch darauf Einfluss nehmen.
Durch das Weglassen unserer Sprache ermöglichen wir dem Hund die freiwillige Aufmerksamkeit gegenüber seinem Menschen aufzubauen. Ständiges Gerede hingegen verhindert die Aufmerksamkeit schon im Ansatz, da Hunde nur ein sehr eingeschränktes Sprachverständnis haben. Zu den Angeboten zählen Welpenerziehung, Welpentraining, Hundetraining und Hundeerziehung.
Für uns Menschen bedeutet Problemverhalten beim Hund eine nicht akzeptable Verhaltensweise. Für den Hund selbst ist dieses Verhalten aber immer nur ein artgerechtes, zielorientiertes und demzufolge richtiges Verhalten. Um sich kennenzulernen, begrüßen sich Menschen und reden miteinander. Hunde führen beispielsweise eine Anal- und Genitalkontrolle durch, um herauszufinden, mit wem sie es zu tun haben. Eine artgerechte und zielorientierte Verhaltensweise, die wir alle kennen und verstehen. Wenn wir diese Verhaltensweise nicht verstehen würden, dann würden wir sie auch nicht akzeptieren und könnten behaupten, dass unser Hund ein Fehlverhalten oder sogar ein Problemverhalten hat.
Gerade die Kommunikationsmissverständnisse zwischen Mensch und Hund geben dem Hund überhaupt erst die Nährstoffe für ein Fehl- oder Problemverhalten. Es ist und bleibt unsere Aufgabe, dem Hund ein verlässlicher Partner zu sein, das Verhalten unseres Hundes zu verstehen und dessen Bedürfnisse gerecht zu werden.
Die Problemhundetherapie findet ausschließlich in der gewohnten Umgebung statt, da dort das Problem besteht und gelöst werden soll, etwa zu Hause oder am Arbeitsplatz. In der Regel kann eine Therapie zwischen ein und sechs Tagen dauern. Der Ansatz ist gewaltfrei, hilfsmittelfrei sowie nonverbal. Alles, was wir brauchen, ist Körpersprache, Gestik und Mimik. Durch den nonverbalen, sprachlosen Umgang ist der Hund zu größerer Aufmerksamkeit gezwungen.
Wir Menschen reden oft von der Kosten-Nutzen-Rechnung, wenn wir Entscheidungen treffen müssen. Der Hund macht das im Übrigen auch.



