Das Kinder- und Familienzentrum Dresdener Straße in Findorff schließt zum 31. Juli 2025. Die Betreuung der Hortkinder übernimmt künftig die Grundschule am Weidedamm. Ein Neubau ist für den Herbst 2027 geplant.
Im Zuge der Überführung der Hortangebote in das schulische Ganztagesangebot hat das Kinder- und Familienzentrum Dresdener Straße in Findorff zum 31.07.2025 geschlossen. Die Grundschule am Weidedamm wird Ganztagsschule und übernimmt die Betreuung der Hortkinder.
KiTa Bremen beginnt im Herbst 2025 mit dem Neubau des Kinder- und Familienzentrums Dresdener Straße auf dem Gelände des Horthauses. Voraussichtlich im Herbst 2027 entsteht hier ein neuer Bildungscampus. Das Kinder- und Familienzentrum Dresdener Straße wird hier die Betreuung von sechs neuen Gruppen übernehmen.
Die Kleinsten entdecken und erobern die Welt.
In den Gruppen werden Kinder unter 3 Jahren liebevoll gefördert und betreut. Jedes Kind erfährt individuelle Zuwendung und Bildung. Durch die Gestaltung der Räume wird auf die speziellen Bedürfnisse von Kleinkindern eingegangen. Sie können gefahrlos und gemeinsam im Kontakt mit anderen Kindern die Welt entdecken, erforschen und erfahren.
Sich im eigenen Tempo entwickeln
Feste Elemente, wie gemeinsame Mahlzeiten und Mittagsschlaf, geben dem Tag eine Struktur und den Kindern Sicherheit. Die pädagogischen Angebote richten sich nach dem Entwicklungsstand der Kleinsten, ihrem Bedürfnis nach Aktivität und Ruhe, der Möglichkeit zum gemeinschaftlichen Spiel und der Möglichkeit des Rückzugs.
An Aufgaben wachsen
Die Kinder werden auch bereits zu kleinen Pflichten, wie zum Beispiel Aufräumen, Geschirr austeilen oder Zähne putzen, angehalten und lernen so Verantwortung und Selbstständigkeit. Gemeinsam mit den Familien wird das Kind und seine Entwicklung in den Mittelpunkt gestellt.
Wissensdurst stillen und soziale Kompetenzen fördern
Kinder haben von Anfang an Lust am Lernen. Diese wird durch gezielte Angebote in verschiedenen Bildungs- und Lernbereichen wie "Bauen und Gestalten", "Rhythmik und Musik", "Natur, Umwelt und Technik", "Körper und Bewegung", "Sprache, soziales Lernen, Kultur und Gesellschaft" gefördert. Dabei ist es wichtig, dass Kinder ihrem Entwicklungstempo angemessen "über sich hinauswachsen" können.
Die Kinder spielen miteinander, lernen voneinander und lernen so, Konflikte zu lösen und Freundschaften zu schließen. Selbstständigkeit, Selbstbewusstsein und Kreativität werden gefördert. Das hilft ihnen, sich später in der Schule zurecht zu finden.
Gut vorbereitet in die Schule
Es wird mit Kindern und Eltern, z. B. anhand von Lerntagebüchern (sog. Portfolios), gesprochen und die Kinder beim Übergang in die Schule unterstützt. Es wird frühzeitig mit den Lehrerinnen und Lehrern der Grundschule Kontakt aufgenommen und Schulbesuche organisiert. Die Kinder werden individuell in ihrer Sprachentwicklung gefördert.

