Auf einen BlickDie Lernberatung Mainkai in Frankfurt unterstützt Kinder mit Lernschwierigkeiten wie Lese-Rechtschreibschwäche oder Rechenschwäche. Die integrative Lerntherapie zielt darauf ab, die ursprüngliche Lernmotivation der Schüler wiederherzustellen. Eltern erhalten fachlichen Rat, um Konflikte rund um Hausaufgaben und Schulalltag zu entschärfen.
Angebot von Lernberatung Mainkai
Sie machen sich Sorgen, weil Ihr Kind Probleme mit dem Lernen hat? Von Seiten der Schule oder eines Arztes ist gar eine Lese-Rechtschreibschwäche, eine Rechenschwäche und/oder eine Aufmerksamkeitsstörung festgestellt worden? Sie suchen Hilfe, weil Schule in Ihrer Familie zu viel Raum einnimmt und es regelmäßig zu Konflikten beim Hausaufgabenmachen kommt? Sie wünschen sich fachlichen Rat, wie Sie Ihr Kind beim Lernen unterstützen können?
Laura, 2. Klasse, kam wegen Dyskalkulie und Schulangst. Sie hatte noch keinen Mengenbegriff, als sie in die Schule kam. Zahlen waren für sie einfach nur Zeichen. Dass eine definierbare Menge dahintersteht, hatte sie noch nicht verstanden. Das Rechnen fiel ihr von Anfang an schwer. Zunächst konnte sie sich mit Abzählen behelfen, scheiterte aber, als die Zahlen größer wurden. In der Lerntherapie gingen wir etliche Entwicklungsschritte zurück und begannen mit der Bildung des Mengenbegriffs. Wir buken und kochten, weil wir dabei Mengen schätzen, messen, wiegen, fühlen und erleben konnten. Laura konnte endlich verstehen, warum bei „plus“ zwei Mengen zusammengenommen und bei „minus“ eine von der anderen abgezogen wird. Das Rechnen in der Schule machte ihr zusehends Spaß. Heute rechnet sie wie eine Weltmeisterin und geht auf das Gymnasium.
Selma, 5. Klasse, kam wegen LRS und allgemeiner Lernprobleme zu uns. „Selma kann nicht lesen“, erklärte ihre Mutter im ersten Gespräch. Weder Mutter noch Tochter hatten die Hoffnung, dass sich das ändern könnte. „Was bringt mir das?“, war Selmas häufigste Frage. Sie hatte keine Hobbies und Interessen und auch das schien ihr eine nicht zu verändernde Tatsache. Wir suchten in Texten und Büchern nach Themen, die Selma interessieren könnten. Schon nach kurzer Zeit gab es so viele Dinge, die Selma sich ansehen, und Projekte, die sie ausprobieren wollte, dass wir einen Zeitplan einführen mussten. Selma entdeckte, dass es ihr Spaß machte, Dinge zu planen und zu strukturieren. Nach wenigen Stunden brachte sie Materialien aus der Schule mit, die sie besser verstehen wollte: So machten wir ein Mindmap zum Thema Ägypten, schauten im Internet nach englischen Songtexten und übten beim Waffelbacken Bruchrechnung. Selma übernahm mehr und mehr das Kommando über ihre Lerninhalte. Ihre Leistungen im Schreiben und Lesen wurden zusehends besser, genau wie ihre Noten. Selma hat nun endlich Ideen und Perspektiven für sich gefunden - nicht nur in schulischen Themen, sondern auch bei der Freizeitgestaltung. Heute achtet sie viel mehr auf das, was sie gut kann. Über die Aussage „Selma kann nicht lesen“ kann sie nur noch lachend den Kopf schütteln.
Der natürliche Spaß am Lernen kann verloren gehen, wenn ein Kind anders lernt als die Schule es erwartet. Es strengt sich an, aber Anerkennung und gute Noten bleiben aus. Enttäuschung, Angst und sozialer Rückzug können die Folge sein. Viele Eltern machen sich Sorgen und wissen nicht weiter, wenn
- das Kind nicht in die Schule gehen möchte,
- die Hausaufgaben ein tägliches Problem darstellen,
- das Kind häufig wütend oder traurig ist,
- es oft Bauch- oder Kopfschmerzen hat,
- es unkonzentriert ist, den Unterricht stört oder sich in Tagträume flüchtet.
Zu Beginn einer integrativen Lerntherapie legen wir auf Basis einer ausführlichen Eingangsdiagnostik mit allen Beteiligten überprüfbare Ziele fest. In halbjährlichen Abständen werden die erreichten Fortschritte festgestellt und mit diesen Zielen verglichen, worauf das weitere Vorgehen abgestimmt wird. Die Schüler kommen einmal in der Woche für 1,5 Stunden zur Einzeltherapie. Vorrangiges Ziel der Therapie ist es, die ursprüngliche Lernmotivation der Kinder zu wecken. Bis zu ihrem erfolgreichen Abschluss dauert eine Therapie etwa 18 Monate. Die Kosten für Therapie und Beratung tragen die Eltern privat. In besonderen Fällen übernimmt das Jugendamt die Kosten.