In 3 Schritten zum Pfandkredit – Ihr Pfandhaus erklärt
Wenn Sie unser Angebot annehmen, zahlen wir den vereinbarten Betrag direkt vor Ort in bar aus. Alle Konditionen – Betrag, Laufzeit, Zinsen und Gebühren – halten wir schriftlich in Ihrem Pfandschein fest.
Was kostet ein Pfandkredit?
Die Kosten eines Pfandkredits sind gesetzlich geregelt. Nach der Pfandleihverordnung darf ein Pfandleiher höchstens 1 % Zinsen pro Monat auf die Darlehenssumme berechnen. Dazu kommt eine Vergütung für die Kosten des Geschäftsbetriebs – bei Darlehen ab 301 € berechnen wir 3 % des Darlehensbetrags als Gebühr. Bei uns erfahren Sie beide Beträge vor Vertragsabschluss und finden sie schriftlich auf Ihrem Pfandschein.
Was unsere Kunden an uns schätzen
- ✓ Ohne Bank Wir sind einfacher und schneller als eine Bank.
- ✓ Ohne Schufa Uns reicht Ihr guter Name.
- ✓ Ohne Raten Keine monatlichen Raten, keine Ratenverpflichtung. Sie zahlen einmal am Ende zurück.
- ✓ Verlängern Unser Vertrag läuft 3 Monate und Sie können jederzeit verlängern.
Deutschlands größtes privates Pfandhaus
- ✓ Über 90 Jahre Erfahrung mit Pfandkrediten
- ✓ Mehr als 150 Mitarbeitende, darunter erfahrene Pfandleiher und Gutachter
- ✓ 20 Filialen in 9 Städten für persönliche Beratung vor Ort
- ✓ Über 100.000 Kunden vertrauen auf Grüne’s Leihhäuser
Der Kampf gegen den schlechten Ruf (1932-1939)
Bei Übernahme des Leihhauses fiel ihm der offensichtliche Widerspruch auf zwischen der seriösen Geschäftspraxis zumindest seines Leihhauses und dem schlechten öffentlichen Ansehen des Pfandkredits. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen, die seit dem Preußischen Pfandleihgesetz von 1881 in ganz Deutschland galten, hatten aus dem privaten Pfandleihgeschäft ein ehrbares Gewerbe gemacht.
Gerade weil es seine Überzeugung war, dass die Pfandleihe ein seriöser Wirtschaftszweig mit Zukunft war, folgte er bei der Entwicklung seines eigenen Betriebs strikt unternehmerischen Kriterien. Im Pfandhaus an der Michaelisbrücke ließen sich nur noch geringe Zuwächse erzielen, also musste weiteres Wachstum durch die Gründung von Filialen erreicht werden, die das erfolgreiche Geschäftsmodell in andere Stadtteile trugen. Im Juni 1936 war es so weit: In der Große Becker Straße eröffnete die erste Filiale, die unter dem Namen »Leihhaus an der Börse« den Betrieb aufnahm. Erst jetzt konnte erstmals von »Grüne’s Leihhäuser« die Rede sein. Ein Jahr später errang Grüne durch die Eröffnung von zwei weiteren Filialen die Marktführerschaft in Hamburg: Im Oktober 1937 eröffneten in kurzem Abstand Grüne’s Leihhäuser in der Dammtorstraße sowie in Hamburg-Altona.
In seinen eigenen Betrieben in Hamburg setzte Grüne dieses Konzept gezielt um: Seine Filialen lagen nicht in Hinterhöfen, sondern an belebten Geschäftsstraßen, boten gepflegte Räumlichkeiten und präsentierten sich den Kunden als korrekt und kompetent geführte Betriebe eines einheitlich organisierten Unternehmens. Sachlichkeit und Transparenz der Geschäftsvorgänge standen im Vordergrund und orientierten sich an den Interessen der Kunden, die in Grüne’s Leihhäusern verlässliche Partner fanden. Das Konzept erwies sich als außerordentlich erfolgreich, wie die ständig steigenden Versatzraten zeigen, deren Zuwachs in diesen Jahren (1949–1953) noch deutlich über dem ohnehin bemerkenswerten durchschnittlichen Wachstum des Pfandleihgewerbes insgesamt lag.
Innerhalb der nächsten Jahre wurde sich zunächst auf die Optimierung der Standorte konzentriert, was in einige Umzüge in geeignetere und belebtere Standorte resultiere wie zb in Frankfurt, Hamburg, Düsseldorf, Köln und München. In zwei Fällen allerdings ermöglichte die geschäftliche Situation vor Ort auch Neugründungen, die der Entlastung der bestehenden Leihhäuser und der Verbesserung des Kundenservice dienten: So wurde in München 1985 eine dritte Filiale eingerichtet, um auf die bevorstehende Schließung des städtischen Pfandhauses vorbereitet zu sein. In Frankfurt war die Nachfrage so groß, dass 1989 eine zweite Filiale eröffnet werden ...