- ärztliche Betreuung der Kinder und Jugendlichen zwischen 0 - 18 Jahren
- Kinder und Jugendvorsorgeuntersuchungen (U2 - U9, J1)
- Impfungen (Mitimpfung Erwachsener möglich)
- Sonographie (Ultraschall Bauch, Nieren, Hüfte und Kopf)
- Allergologie (Diagnostik und Therapie allergischer Erkrankungen einschließlich Allergentestungen und Hyposensibilisierung)
- Lungenfunktionsuntersuchungen
- Hörtest, Sehtest
- Jugendarbeitsschutzuntersuchungen
- Inhalationen
- Durchführung von EKG's (Elektrokardiogramme)
- kleines Labor (Blutbild, Schnelltests, Urinuntersuchungen in der Praxis)
- präoperative Diagnostik
- kleine Chirurgie (Fremdkörperentfernung, Warzenentfernung, Zeckenentfernung, Wundversorgung)
- reisemedizinische Beratung und Reiseimpfungen
- Vorsorgeuntersuchungen außerhalb des vorgesehenen Zeitfensters
- Jährliche Check-Untersuchungen
- Kindergarteneingangsuntersuchung
- Tauglichkeitsatteste
- Ärztliche gutachterliche Stellungnahme
- Impfberatung und Impfungen außerhalb der jeweils aktuellen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission für Kinder und Eltern
- Reisemedizinische Impfberatung und Reiseimpfungen für Kinder und Eltern
- Zusammenstellung einer Reiseapotheke
Besonderheiten beim Kindertauchen
Tauchen ist in den vergangenen Jahrzehnten zu einem Sport bzw. Hobby für immer größere Teile der Bevölkerung geworden, so auch, mehr und mehr, für Kinder. Längst haben die großen Tauchsportverbände Programme im Angebot, Kindern bereits ab dem 5. Lebensjahr das „Schnorcheln“ und schließlich ab dem 8. Lebensjahr das Tauchen mit Gerät beizubringen.
Die Tauchmedizin hinkt hinterher, es fehlen nach wie vor einheitliche Richtlinien und fundierte Kenntnisse über die Auswirkungen des Tauchens. Umso wichtiger ist eine altersgemäßen Untersuchung der Tauchtauglichkeit. Die sollte meines Erachtens nach möglichst von einem Arzt vorgenommen werden, der sowohl in der Behandlung von Kindern als auch in der Tauchmedizin ausgebildet wurde und mit den Besonderheiten des kindlichen Organismus vertraut ist.
Bei Kindern bis zum 18. Lebensjahr ist die Entwicklung der Lunge noch nicht abgeschlossen. Das kann beim Tauchen zu einer schnelleren Erschöpfung der Atmung, einer überblähung der Lunge durch „Lufteinfangen“ („Air-Trapping“) oder einem Lungenriss führen. Durch die Unreife des sog. Vegetativen Nervensystems bedingt besteht zusätzlich eine Gefährdung durch die Entwicklung von Bronchospasmen mit übergang in einen Stimmritzenkrampf.
Thermoregulation beim Kindertauchen
Bedingt durch eine oft noch instabile Psyche mit erhöhter Panikbereitschaft und geringerem Konzentrationsvermögen reagieren Kinder in Streßsituationen meist impulsiv und unberechenbar. Sie sind dadurch auch mental nicht in der Lage, die in einer Notfallsituation von einem erwachsenen Tauchpartner erwartete Hilfe zu leisten.
Gültigkeitsdauer der Tauchtauglichkeitsbescheinigung
- Kinder zwischen 8 und 12 Jahren Gültigkeit 6 Monate (die Wiederholungsuntersuchung kann sich auf eine körperliche Untersuchung und ein Gespräch mit dem Kind beschränken). Folgebescheinigungen können dann auf Zeiträume bis zu 1 Jahr ausgedehnt werden.
- Kinder zwischen 12 und 16 Jahren Gültigkeit 1 Jahr
- Kinder zwischen 16 und 18 Jahren Gültigkeit bis zu 3 Jahre bei entsprechenden körperlichen und geistigen Voraussetzungen.
- Bis 40 Jahre Gültigkeit nach den Richtlinien der GTüM (Gesellschaft für Tauch- und überdruckmedizin) 3 Jahre. Erfahrungsgemäß verlangen aber viele Tauchschulen bereits nach 2 Jahren eine erneute Untersuchung. Bitte erkundigen Sie sich rechtzeitig bei ihrer Tauchbasis.
- über 40 Jahre Gültigkeit nach den Richtlinien GTüM 1 Jahr.
Termine
Termine für eine Tauchtauglichkeitsuntersuchung sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen können Sie unter der Telefonnummer 0221 - 139 665 66 vereinbaren.