Sprechstunden
- Montag08.00 - 12.00 Uhr 14.30 - 17.00 Uhr
- Dienstag08.00 - 12.00 Uhr 14.30 - 17.00 Uhr
- Mittwoch08.00 - 12.00 Uhr
- Donnerstag08.00 - 12.00 Uhr 14.30 - 18.00 Uhr
- Freitag08.00 - 12.00 Uhr
Zum Erkennen oder Ausschluss eines Bluthochdruckleidens ist die regelmäßige, automatische Messung des Blutdrucks über 24 Stunden wichtig. Denn die einmalige Messung eines erhöhten Blutdruckwertes sichert noch nicht die Diagnose einer arteriellen Hypertonie. Erst wenn der Durchschnitt zahlreicher Messungen über ca. 140/90 mmHg liegt, ist von einem Bluthochdruckleiden auszugehen. Bei der Langzeit-Blutdruckmessung wird an einem Oberarm eine Blutdruckmanschette angebracht, die zu einem Aufzeichnungsgerät führt, das um den Bauch getragen wird. Sie nehmen dieses Langzeit-Blutdruck-Messgerät mit nach Hause oder zu Ihrer Arbeitsstelle. Tagsüber ca. alle 15 Minuten, nachts alle 30 Minuten wird Ihr Blutdruck automatisch gemessen. Häufige Fragestellungen: • Sicherung oder Ausschluss der Verdachtsdiagnose einer arteriellen Hypertonie (Bluthochdruckleiden) • Erfolgskontrolle einer Bluthochdrucktherapie Allerdings kann auch eine Störung des Nachtschlafs zu „fälschlicherweise“ erhöhten nächtlichen Blutdruckwerten führen, ohne dass ein Bluthochdruckleiden vorliegt.
In Deutschland leiden schätzungsweise 30-50 Prozent der Patienten in primärärztlichen Praxen unter funktionellen Erkrankungen durch psychosoziale Belastungen. Wichtige und häufige Themen und Problemkonstellationen sind: • Schwere körperliche Erkrankungen mit Auswirkungen auf die Psyche und das Sozialleben (z.B. Bewältigung von Angstzuständen, Schlafstörungen oder Panikattacken nach einem Herzinfarkt, bei Krebsleiden oder nach schweren Unfällen) • Somatoforme Beschwerden: Kein Nachweis organischer Erkrankungen, aber erhebliche, alltagsrelevante Beschwerden, bei denen eine psychische Ursache eine erhebliche Rolle spielt (z.B. wiederkehrende Bauchschmerzen oder Kopfschmerzen in „Stresssituationen“) • Gesundheitsgefährdender Lebensstil (z.B. Selbstschädigung durch Genussmittel, Bewegungsmangel und Übergewicht) • Erkennen, Erstdiagnose und Ersttherapie gravierender psychischer Erkrankungen (z.B. Angstsyndrome, Depressionen oder Phobien)
Blut- und Urinuntersuchungen sind einer der wichtigsten Bestandteile in der Diagnostik und Verlaufskontrolle von Erkrankungen. Wichtig ist der gezielte Einsatz nach ärztlicher Verordnung. Eine Beurteilung und Wertung von Laborbefunden und die daraus zu ziehenden Konsequenzen sind nur in Zusammenschau aller anderen Umstände in einem ärztlichen Gespräch möglich. In unserer Praxis werden alle gängigen Blutuntersuchungen angeboten. Schnelltests in der Praxis (Analysedauer ca. 15 min): • „Herzinfarkttest“ (Troponin-T) • „Thrombose-/Lungenembolietest“ (D-Dimer) • Urin-Streifentest (Albumin, Eiweiß, Nitrit, Erythrozyten, Leukozyten, Glukose) Für Versicherte der Gesetzlichen Krankenversicherung Auch im Laborbereich gilt das Wirtschaftlichkeitsgebot gemäß § 12 SGB V: „Die Leistungen müssen ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein; sie dürfen das Maß des Notwendigen nicht überschreiten.“ Wünschen Sie Laboruntersuchungen, die aufgrund des Wirtschaftlichkeitsgebots nicht von der Gesetzlichen Krankenversicherung übernommen werden, können Sie diese jederzeit als Igel-Leisungen auswählen
In dringenden medizinischen Fällen führen wir auch Hausbesuche durch. Zu Hause sind die diagnostischen Möglichkeiten jedoch erheblich eingeschränkt. Falls möglich sollten Patienten daher bei leichten Gesundheitsstörungen in die Praxis gebracht werden.