Pferde sind für uns Menschen etwas ganz Besonderes: Mit ihrem sanften Wesen, ihrer Leistungsbereitschaft und faszinierenden Physiologie bezaubern sie uns. Aber sie fordern uns auch, wenn es um ihre Ansprüche an ein gesundes und aktives Pferdeleben geht. Ich unterstütze euch mit Manuellen Therapie- und wissenschaftlich fundierten Fütterungskonzepten:
Mit Pferde-Physiotherapie, Pferdechiropraktik und Pferdeosteopathie erhalten wir Pferde mobil, unterstützen gutes Bewegungstraining, die Reha nach Verletzungen oder OPs und optimieren das Management chronischer Erkrankungen des Bewegungsapparates .
Eine wissenschaftsbasierte und naturnahe Ernährung liefert die Basis für ein gesundes, ausgeglichenes und leistungsfähiges Pferd.
Diese Signale im Training können auf Rückenprobleme, muskuläre Verspannungen oder chiropraktischen Behandlungsbedarf hinweisen – und sind typische Anlässe für eine Pferdephysiotherapie:
Im täglichen Umgang
Abwehrreaktionen beim Putzen, Satteln oder Führen sind häufige Hinweise auf Schmerzen im Bewegungsapparat – und ein klares Signal für eine osteopathische oder physiotherapeutische Untersuchung:
Diese körperlichen Anzeichen können auf akute Schmerzzustände hinweisen, die eine sofortige Untersuchung durch Pferdephysiotherapie oder Pferdeosteopathie erfordern:
RATGEBER: Pferdephysiotherapie, Osteopathie & Chiropraktik
Erfassung des Pferdes in seiner Gesamtheit (gern auch aktuelle Röntgenbilder, Tierarzt- oder OP Berichte mitbringen) >>
Je nach Befundung und Therapiezielen individuelle Behandlungsmaßnahmen >>
Erstellung eines ganzheitliches Behandlungsplanes, Hausaufgaben für euch als Besitzer. Tipps zur naturheilkundlichen Unterstützung der Physiotherapie. Ggf. Abstimmung von Folgeterminen >>
WAS SOLLTET IHR BEACHTEN?
Richtet euch darauf ein, dass ihr euer Pferd ca. 2 Tage nach der Behandlung nicht intensiv reiten und trainieren könnt. Es empfiehlt sich, sich die Pferde so bewegen zu lassen, wie sie dies mit ihrem „neuen Körpergefühl“ nach der Physiotherapie anbieten. Ohne Reiter und Longe, in der freien Bewegung.
HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN
Blockaden äußern sich selten als klare Lahmheit — eher als Veränderung, die du im Sattel oder im Alltag spürst: einseitige Steifheit, plötzliche Schwierigkeiten bei Stellung und Biegung, Verwerfen im Genick, Probleme im Galopp auf einer Hand. Western-Pferde zeigen Blockaden oft durch Schwierigkeiten bei Spins und Turns, Dressurpferde durch einbrechende Seitengänge. Auch Berührungsempfindlichkeit beim Putzen, ein plötzlich schlecht liegender Sattel oder Widersetzlichkeit beim Gurten können Hinweise sein. Besonders aufmerksam solltest du nach einem Sturz, Ausrutscher oder Festliegen sein — Blockaden entstehen oft akut, zeigen sich aber erst Tage später.
Chiropraktik beim Pferd ist nebenwirkungsarm, aber nicht reaktionslos. In den ersten 24 bis 48 Stunden nach der Behandlung kann dein Pferd müder wirken oder sich anders bewegen als gewohnt — das ist normal und sogar ein gutes Zeichen: Der Körper hat lange eingespielte Kompensationsmuster aufgegeben und stellt sich auf die wiedergewonnene Beweglichkeit ein. Leichte Bewegung wie Weidegang oder Spazierengehen unterstützt diesen Prozess. Intensives Training oder Turniere solltest du in den ersten zwei bis drei Tagen vermeiden. Falls dein Pferd nach 72 Stunden deutlich schlechter läuft als vor der Behandlung, sollte der Tierarzt hinzugezogen werden.
Weil Chiropraktik präziser wirkt, wenn der Körper vorbereitet ist. Osteopathie löst großflächige Spannungsmuster in Muskulatur und Faszien — das schafft den Raum, in dem ein chiropraktisches Adjustment überhaupt sauber greifen kann. Außerdem baut die osteopathische Arbeit Vertrauen auf: Wenn der chiropraktische Impuls kommt, ist das Pferd bereits entspannt. Chiropraktik kommt dann zum Einsatz, wenn der Befund eine klar lokalisierbare Blockade zeigt — ein Wirbel, der in seiner Rotation eingeschränkt ist, ein ISG, das nicht frei bewegt. Für ungeduldige Pferde ist der chiropraktische ...