Die Einrichtung
Das Kinder-und Jugendhilfezentrum Wespinstift - in Trägerschaft der Familie Wespin-Stiftung - ist eine seit 1889 bestehende Einrichtung mit einem modernen und vielfältigen Angebot von Hilfen und Betreuungsformen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sowie deren Familien.
Unsere Angebote
- Stationäre Wohngruppen
- Ambulante Hilfen
- Teilstationäre Hilfen
- Soziale Gruppenarbeit
- Tagesbetreuung für Kinder (Kindergarten und Schule)
Die Bereiche halten zahlreiche Angebote der Jugendhilfe vor, die im Hilfeplanungsprozess passgenau eingesetzt werden können. Der stationäre Bereich weist eine konzeptionelle Binnendifferenzierung auf, die von Erziehungsstellen über heilpädagogische Konzepte bis hin zu einem intensiven Behandlungsangebot aus Jugendhilfe und Psychiatrie reicht. Aus dem Ursprungsgedanken, flankierende Hilfen zu den stationären Gruppen vorzuhalten, haben sich im Laufe der Jahre weitere eigenständige Bereiche entwickelt. Durch die fein differenzierte Angebotspalette verschiedener Formen der Einzelfallhilfe und sozialpädagogischer Gruppenarbeit entspricht das heutige Wespinstift dem Bild einer modernen Jugendhilfeeinrichtung: In der Kombination verschiedener Angebote bietet das Wespinstift „Hilfen aus einer Hand“.
Im pädagogischen Alltag mit Kindern und Jugendlichen liegt der Fokus häufig auf der gezielten Verhaltensänderung. Dabei kommen Methoden aus dem sogenannten Verstärkerprinzip zum Einsatz – etwa Stufenpläne, Verhaltenspläne oder Verstärkerpläne. In der Zusammenarbeit mit Eltern und Familien hingegen greifen wir auf eine Vielzahl weiterer Methoden zurück, insbesondere aus der systemischen Beratung und Therapie. Diese ermöglichen einen ganzheitlichen Blick auf familiäre Dynamiken und individuelle Ressourcen. Beide Ansätze – das Verstärkerprinzip und die systemische Arbeit – sind feste Bestandteile unserer ambulanten und stationären Konzepte. Je nach Zielsetzung werden sie unterschiedlich gewichtet, wodurch sich jeweils passende Vorgehensweisen und Interventionen ergeben.
- die Betreuungshilfe findet im sozialen Lebensraum statt z.B.:
- in der Familie
- der Kindertagesbetreuungseinrichtung des Kindes
- in der Wohnung des Jugendlichen oder jungen Volljährigen
- in den Räumlichkeiten der Einrichtung
- zwischen 5 und 18 Jahren
- i.d.R. zwischen 1/2 und 2 Jahre
- Kinder und Jugendliche oder junge Volljährige aus dem Stadtgebiet Mannheim mit individuellen und / oder familiären Schwierigkeiten, die eine Einzelfallhilfe im sozialen Umfeld benötigen
- Eine Mitwirkungsbereitschaft des Kindes oder Jugendlichen, ist zu erkennen
- Die Eltern bzw. der junge Volljährige akzeptiert die individuell im Hilfeplan festgelegten Ziele
- Die Grundversorgung des Kindes oder des Jugendlichen kann von der Familie sichergestellt werden
- Richtet sich nach dem Bedarf und den formulierten Zielen
- richtet sich nach dem individuellen Bedarf und hat ihren Focus auf den individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten des Kindes oder Jugendlichen
- Zusammenarbeit mit Schule und anderen Institutionen
- Einbeziehung und Integration des sozialen Umfelds und wenn möglich der Familie
- beim Aufbau von Interessen und sinnvoller Freizeitgestaltung
- beim Aufbau von sozialen Kontakten zu Gleichaltrigen
- im Bereich schulisches Lernen und Arbeitsorganisation
- beim Übergang von Schule und Beruf
- bei der Verselbstständigung in die eigenen Wohnung (vgl. Betreutes Wohnen)
- Förderung der emotionalen und sozialen Kompetenz zur Überwindung von Entwicklungsproblemen
- Bewältigung von Krisen und Schwierigkeiten im Alltag
- Weckung der individuellen Ressourcen
- Unterstützung und Ergänzung der Eltern bei den Erziehungsaufgaben
- schulische Stabilisierung
- Förderung der altersentsprechenden
- Verselbstständigung
- systemisches Denken und Handeln
- Einsatz von Elementen aus der Verhaltenstherapie
- Einzelfallhilfe, die in den Regeleinrichtungen für Kinder stattfindet
- zeitweise Kleinstgruppenangebote im Bereich der Freizeitgestaltung