Tierarztpraxis mit Tätigkeitsschwerpunkt Osteopathie, Homöopathie und Naturheilkunde
Individuelle Betreuung und ganzheitliches Denken sind die Voraussetzungen für die optimale Behandlung eines Patienten. Ganzheitliches Denken bedeutet: Körperliche, psychische und mentale Eigenheiten eines Patienten werden gleichermaßen berücksichtigt und die passende Therapie immer individuell ausgewählt.
Die Verhaltenstherapie ist ein Spezialgebiet der Veterinärmedizin, welches neben dem aktuellen Ausdrucksverhalten immer auch den gesamten Gesundheitszustand sowie Herkunft und Lebensumstände Ihres Tieres berücksichtigt. Ursachen für ein „unerwünschtes“ Verhalten Ihres Tieres – seien es Ängste, Aggressionen oder schlicht „Erziehungsresistenz“ – sind vielfältig und nicht selten in organischen Ursachen zu suchen, die eine tierärztliche Allgemeinuntersuchung notwendig machen.
Auf der Grundlage eines ersten, ausführlichen Beratungsgesprächs (ggf. mit Ortstermin) wird eine Diagnose für das Verhalten Ihres Tieres gestellt und die Prognose für eine Verhaltensänderung beurteilt. Im Anschluss erhalten Sie einen individuell für Sie und Ihr Tier abgestimmten Therapieplan mit Erklärung zur Verhaltensentstehung, Trainings-, Managementanleitung sowie ggf. unterstützenden Arzneimitteln, die Ihnen helfen, Ihr Tier zu verstehen und die Kommunikation zu erleichtern.
Unser Alltag ist für viele Tiere eine Herausforderung. Grundsätzlich ist es bei „unerwünschtem Verhalten“ von Tieren deshalb häufig so, dass sich gar nicht das Tier ändern muss, sondern zunächst einmal dessen Menschen. Ich berate und begleite Sie gerne auf dem Weg zum entspannten Mensch-Hund-Team und mehr Gesundheit. Dies ist bei unerwünschtem Verhalten von Tieren in bestimmten Situationen teilweise vor Ort oder über Video-Call möglich.
Der theoretische Hintergrund für langfristig erfolgreiche Mensch-Tier-Kommunikation und mögliche Therapieansätze werden in aufeinander aufbauenden Einzelterminen anschließend gemeinsam besprochen (Dauer jeweils ca. 40 Minuten). Dauerhafte Verhaltensänderungen sind nicht immer sofort zu erreichen. Das Gehirn benötigt meist etwas Zeit und Training. Die gemeinsame Verhaltensentwicklung auf Augenhöhe ist aber ein Weg der sich im Optimalfall für Mensch und Tier gleichermaßen lohnt.
Chronisch kranke Tiere erhalten nach ausführlicher Erstanamnese eine individuelle homöopathische Behandlung.
Gerade geriatrische Patienten (alte Tiere) und chronisch kranke Tiere profitieren häufig von einem multimodalen Therapiekonzept und ggf. einer sorgfältig ausgewählten Schmerztherapie. Kinesiologische Testverfahren können die Medikationsanpassung erleichtern.
Die Lebenszeit unserer tierischen Sozialpartner hat sich in den letzten Jahren deutlich verlängert, damit werden auch zunehmend geriatrische Erkrankungen wie Arthrose, Herz- oder Zahnerkrankungen und auch Demenz Thema beim Tier. Die Betreuung von Tiersenioren und Schmerzpatienten erfordert viel Zeit und Beratung hinsichtlich der vielfältigen Therapieansätze: Wie lässt sich die Gesundheit und Lebensqualität des Tieres langfristig, nebenwirkungsarm und sinnvoll optimieren?
Die integrative Tiermedizin kombiniert hier etablierte und evidenzbasierte Therapien mit den vielfältigen Therapieoptionen der Komplementärmedizin. So erhält jeder Patienten ein individuell passendes Therapieangebot.
Die Früherkennung von Funktionseinschränkungen, Fehlhaltungen oder Blockaden ist ein wichtiger Beitrag zur Gesunderhaltung Ihres Tieres und in jedem Alter lohnend.
Aus zunächst vielleicht nur leichten Veränderungen entwickelt sich sonst schnell der übliche Kreislauf aus Schmerz und Verspannung, den ein Patient dann selbständig nicht mehr regulieren kann. Damit steigt die Gefahr für ernsthafte Verletzungen, strukturelle Schäden und langwierige Erkrankungen. Früherkennung und die Beseitigung bestehender Blockaden und Mobilisierung tragen umfassend zu Gesundheit und Wohlbefinden Ihres Tiers bei!