Auf einen BlickWolfgang Kiese betreibt in Leipzig eine Fachwerkstatt, die sich ausschließlich auf die Restaurierung und Reparatur von AWO- und EMW-Motorrädern spezialisiert hat. Der Monteur, der den AWO-Kult seit den frühen 80ern pflegt, führt komplette Überholungen durch – von der Motorenüberholung über Kardan- und Getriebe bis hin zu Rahmenreparaturen. Ergänzt wird das Angebot durch Einstellarbeiten, Fehlersuche und Ölwechsel.
Beschreibung des Anbieters
Simson AWO Service Leipzig ist ein Fachbetrieb für Simson AWO (Touren und Sport) und die EMW R35. Der Chef, Monteur und AWO-Liebhaber Wolfgang Kiese betreibt den technischen und optischen „AWO-Kult" schon seit den frühen 80ern in der DDR. Aus dem Hobby aus Kinder- und Jugendtagen ist eine Fachwerkstatt entstanden, die seit der Wende ausschließlich AWO- und EMW-Motorräder restauriert und repariert. Wolfgang Kiese ist der Spezialist in Sachen AWO und EMW – und ein guter Partner für das eigene Motorrad.
In der AWO- und EMW-Szene bekannt als der Mann ohne Kompromisse und Spezialist für AWO- und EMW-Motorräder. Wer perfekte Reparaturen, Restaurationen und Service sucht, ist bei Wolfgang Kiese an der richtigen Adresse.
Leistungen
- Komplette Überholung / Reparatur von AWO und EMW
- Motorenüberholung (inkl. Kurbelwelle, Kolben / Zylinder, alle Lager, Zylinderkopf usw.)
- Ausdrehen des Zylinders + neues Maß Kolben
- Kardanüberholung
- Getriebeüberholung
- Stoßdämpferüberholung
- Telegabelüberholung
- Rahmenreparatur
- Vergaserüberholung
- u. a.
Service
- Einstellarbeiten der Zündung und des Vergasers
- Kontrolle aller elektrischen Teile und des Kabelbaums
- Allgemeine Fehlersuche / Diagnose / Service
- Ölwechsel Motor-, Getriebe-, Kardan- und Gabelöl
Die AWO 425 war ein in der DDR gebautes Motorrad mit Viertaktmotor in zwei Modellversionen. Das Motorrad wurde im Awtowelo- bzw. späteren IFA-Betrieb Simson im thüringischen Suhl gefertigt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden mehrere Betriebe der früheren Waffen- und Fahrzeugproduktion im sowjetisch besetzten Teil Deutschlands in eine SAG (Sowjetische Aktiengesellschaft) mit dem Namen „Awtowelo" umgewandelt. Diese hatten die Aufgabe, Reparationsleistungen zu erfüllen. Erst nach Freigabe der Selbstverwaltung firmierte der AWO-Hersteller ab 1957 als VEB Fahrzeug- und Gerätewerk „Simson" Suhl.
Insgesamt wurden in Suhl etwa 212.000 Viertakt-Motorräder gefertigt. 1961 musste die Produktion auf Weisung übergeordneter Dienststellen trotz großer Nachfrage zugunsten von 50-cm³-Kleinkrafträdern und der MZ-Zweitakter aufgegeben werden. Die Aufnahme der Serienproduktion der Simson-Sport mit 350-cm³-Motor und neuer Gestaltung wurde dadurch verhindert. Diese Entscheidung der Staatlichen Plankommission der DDR löste in Suhl große Enttäuschung aus. In Suhl sollte noch eine bei EMW entwickelte schwere Seitenwagenmaschine als AWO 700 gebaut werden. Sieben bis zehn Prototypen wurden angefertigt. Es gibt noch ein komplettes Gespann, das in der DDR erhalten blieb und heute einem Sammler in Jüchen gehört. Zu einer Serienfertigung dieser „Boxer-AWO" kam es nicht.
Noch zu DDR-Zeiten erlangte die AWO Kult-Status – nicht zuletzt wegen des offensichtlichen Mangels moderner Viertakt-Motorräder. Fernab staatlicher Pläne etablierte sich eine AWO-Szene, vielfach getragen von privaten Kfz-Werkstätten, die sich um Teilebeschaffung und Reparatur der Viertakter sorgten. Im ehemaligen Simson-Werk in Suhl entstand nach der Wende ein Fahrzeugmuseum. Jedes Jahr findet im ehemaligen Werksgelände ein Treffen der AWO-Fans mit ihren Maschinen statt.
Das Modell wurde bis 1958 als „AWO 425 SPORT", später dann als „Simson Sport" bezeichnet. Die Magnetzündung der AWO wurde baugleich auch in der polnischen SFM Junak verbaut. Für Eskortefahrzeuge wurde eine Kleinserie mit dem 350-cm³-Motor der Enduroversion hergestellt. Diese Motorversion gab es als Nachrüstsatz auch im Handel, allerdings nur in begrenzter Anzahl.
Telefonnummer:
(0341... [vollständig zeigen]
Adresse:
Pittlerstr.,... [vollständig zeigen]