Das Ziel einer osteopathischen Behandlung ist es Sie auf Ihrem Weg zurück zur Gesundheit zu unterstützen. In der Osteopathie gehen wir davon aus, dass der Körper die große Fähigkeit zur Aufrechterhaltung der Gesundheit besitzt. Häufig kann der Körper Einschränkungen über eine lange Zeit unbemerkt kompensieren.
Manchmal wird die Fähigkeit zur Kompensation jedoch überlastet, es treten erste Symptome auf. Als Osteopath ist es unsere Aufgabe diese Einschränkungen zu ertasten und anschließend, wenn möglich, zu beseitigen.
In der Osteopathie geht es darum Einschränkungen zu finden und zu beheben.
Ein Gewebe, egal welcher Art, kann nicht gut funktionieren wenn es in seiner Beweglichkeit eingeschränkt ist. Aus Sicht der Osteopathie muss ein Gewebe gut versorgt und gut entstaut werden können. Dazu ist eine gute entspannte Beweglichkeit nötig, damit der Blutfluss zum Gewebe hin und vom Gewebe weg nicht behindert wird. Gibt es zu viel Spannung, kann dieser Prozess nicht reibungslos funktionieren und es kommt zum Auftreten von Symptomen.
Ein guter Osteopath kann Ihnen in all diesen Bereichen eine wertvolle Anlaufstelle und Unterstützung sein.
Die Osteopathie ist in Deutschland leider noch nicht überall an hohe, gesetzliche Standards gebunden. Einen eigenen, sehr hohen Qualitätsanspruch hat der VOD etabliert. Der VOD ist der Verband der Osteopathen Deutschlands. Er hat sich zum Ziel gesetzt diesen hohen Anpruch zur gesetzlichen Vorlage zu machen und arbeitet seit Jahren unermüdlich daran das durchzusetzen.
Bitte achten Sie darauf, dass der Osteopath den Sie sich aussuchen diese hohen Qualitätsstandards erfüllt.
Je nach Beschwerdebild des Patienten behandelt der Osteopath ergänzend zur ärztlichen Behandlung oder allein wirksam.
Wie immer, gilt in jeder seriösen Behandlung: „Safety first“. Deshalb kann es sein, dass ein seriöser Osteopath eine Behandlung auch mal ablehnt wenn Faktoren vorliegen die gegen die Behandlung sprechen. Diese Faktoren nennt man Kontraindikationen. Mehr dazu finden Sie im Abschnitt über den Ablauf der Behandlung.
Osteopathie gilt in Deutschland als Heilkunde und darf als solches nur von Heilpraktikern und Ärzten ausgeübt werden.
„Jeder Körper erzählt eine Geschichte!“…und wir als Osteopath hören zu.
In diesem Rahmen interessieren Sie sich für die Anwendungsgebiete der Osteopathie bei Säuglingen. Hierbei arbeiten wir auch gerne mit Ihrem Kinderarzt oder Ihrer Hebamme zusammen.
Häufig fällt der Hebamme früh auf, dass Ihr Baby von einer osteopathischen Behandlung profitieren könnte. Auch viele Kinderärzte nutzen mittlerweile die Möglichkeit der Osteopathie. Sie überweisen den Säugling wenn sie die Vermutung haben, dass eine funktionelle Störung durch einen gut ausgebildeten Osteopathen beseitigt werden kann.
Zeigt ihr Baby direkt nach der Geburt Symptome und es liegen keine Einwände des Kinderarztes vor, so kommen Sie bitte, wenn möglich, bereits in den ersten vier Lebenswochen. Für diesen Fall halten wir spezielle Notfalltermine für Babys frei.
Da Babys noch nicht sagen können wo sie etwas quält, gilt es hier als Osteopath genau zu beobachten und zu testen. Werden Einschränkungen im Gewebe gefunden, gilt es diese zu beseitigen. Das passiert mit sanften, auf den Säugling abgestimmten Techniken die dem Gewebe helfen sich wieder zu regulieren.
Hat ihr Kind Fieber, ist apathisch oder lässt sich auch durch bewährte Techniken nicht beruhigen kontaktieren Sie bitte umgehend Ihren Kinderarzt. Gleiches gilt, wenn ihr Kind nicht genug Flüssigkeit zu sich nimmt.
In Zeiten, in denen ihr Kinderarzt geschlossen hat, steht Ihnen der kinderärztliche Notdienst zur Verfügung.
Sie erreichen diesen für die Stadt Essen unter folgender Nummer:


