Impfungen in der Schwangerschaft
Sie schützen die Mutter vor Infektionen und sorgen gleichzeitig dafür, dass das ungeborene Kind bereits vor der Geburt wichtige Antikörper erhält.
Informationen für Schwangere
Wir beraten und betreuen Sie umfassend in allen Fragen der pränatalen Medizin vor und während der Schwangerschaft. Unser Leistungsangebot umfasst auf der Grundlage höchster medizinischer Standards und unserer mehr als 20-jährigen Erfahrung das gesamte Spektrum der pränatalen Medizin.
Die Ersttrimester-Diagnostik umfasst die frühe Organdiagnostik, die Messung der Nackentransparenz, die Früherkennung von Präeklampsie und – wenn gewünscht – die Betrachtung der Risiken für einige genetische Besonderheiten.
Im Mittelpunkt der Ersttrimester-Diagnostik steht eine umfassende Ultraschalluntersuchung, die bereits zu diesem frühen Zeitpunkt der Schwangerschaft (12 + 0 bis 13+6) Ihren Kontakt zu Ihrem Kind herstellt und Aussagen über seine Entwicklung ermöglicht. Erfahrene UntersucherInnen kann bei günstigen Untersuchungsbedingungen (Lage des Kindes, Menge des Unterhaut-Fettgewebes der Mutter) rund 60 Prozent der möglichen Fehlbildungen und Eintwicklungsstörungen erkennen oder ausschließen. Das Ergebnis einer frühen Organuntersuchung kann helfen, weiterführende diagnostische Maßnahmen zu planen, z. B. eine noch ausführlichere Ultraschalluntersuchung in einer höheren Schwangerschaftswoche oder eine Fruchtwasseruntersuchung. Diese frühe Organdiagnostik hat aber auch Grenzen: Selbst wenn wir mittels Ultraschall keine Auffälligkeiten feststellen können, ist dies keine Garantie für ein gesundes Kind. So ermöglicht der frühe Ultraschall beispielsweise keinen Ausschluss von Chromosomenstörungen.
Bei einer von 100 Frauen tritt im Laufe der Schwangerschaft eine Präeklampsie auf. Eine frühzeitig beginnende schwere Präeklampsie entwickelt sich bei einer von 200 Schwangeren und macht zum Schutz von Mutter und Kind eine Entbindung vor der 35. Woche erforderlich.
Wird eine Erkrankung oder Fehlbildung Ihres Kindes festgestellt, so können wir gemeinsam mit Ihnen rechtzeitig Konsequenzen für den weiteren Schwangerschaftsverlauf (z.B. weitere Diagnostiken oder Therapiemöglichkeiten) oder die Geburt (z.B. Einbindung weiterer Spezialisten, Auswahl der Entbindungsklinik) ableiten.
- bei Paaren, die bereits ein krankes oder mit Handicap geborenes Kind haben
- bei Erbkrankheiten der Eltern oder bei Erkrankungen der Mutter, die sich negativ auf die Entwicklung eines Kindes auswirken können (zum Beispiel Diabetes mellitus)
- wenn die Mutter in der Frühschwangerschaft Medikamente einnehmen musste oder sich einer intensiven Röntgenuntersuchung oder einer Strahlenbehandlung unterziehen musste
- bei familiärer Belastung mit möglicherweise vererbten Erkrankungen
- bei Problemen während eines früheren Schwangerschaftsverlaufes
- bei jeglicher Auffälligkeit in den Screening-Untersuchungen gemäß Mutterschaftsrichtlinien beim Frauenarzt
Das Herz und das Kind sind permanent in Bewegung, sodass das Erfassen kleiner Strukturen häufig sehr schwierig ist. Es ist beispielsweise möglich, dass ein sehr kleines Loch in der Herzscheidewand des Kindes nicht erkannt werden kann. Dank der zunehmenden Verbesserung der Geräte und durch die Qualifizierung besonderer Ärzte kann jedoch ein Großteil der Herzfehlbildungen bereits zwischen 13. und 14. SSW erkannt bzw. ausgeschlossen werden.
- Verdacht auf vermindertes Wachstum oder Wachstumsstillstand des Kindes
- Verminderter Fruchtwassermenge
- Auffälligkeiten der fetalen Herzfrequenz
- Verdacht auf Herzfehler/Herzerkrankungen
- Verdacht auf kindliche Fehlbildung oder Erkrankung Blutgruppenunverträglichkeit
- Schwangerschaftsbedingte Erkrankung der Mutter (zum Beispiel Bluthochdruck, Praeeklampsie, Diabetes mellitus, Nierenerkrankung)
- bestimmten Infektionen (zum Beispiel Ringelröteln)
- Früh- oder Mangelgeburt in einer vorangegangenen Schwangerschaft
- Mehrlingsschwangerschaften