Das Nachbarschaftsheim Schöneberg steht in jahrzehntelanger Tradition als gemeinnütziger freier Träger im Berliner Südwesten für Bürgernähe, Beteiligung und Selbsthilfe, Vielfalt, Innovation und Kooperation. Professionelle Dienstleistungen und die Förderung des Ehrenamtes sind uns in den Bereichen Bildung, Kultur, Erziehung, Pflege, Kinder- und Jugendfreizeitarbeit sowie in der Zusammenarbeit mit Schulen und der Nachbarschaft wichtig.
Das Nachbarschaftsheim Schöneberg, mitten im Südwesten Berlins verankert, wurde im Jahr 1949 als gemeinnütziger Verein von engagierten Bürgerinnen und Bürgern gegründet. Mit über 80 Einrichtungen und Projekten bietet der Verein eine große Vielfalt an Angeboten für die Nachbarschaft. Sie laden ein zu Austausch und Mitgestaltung, Entwicklung der eigenen Talente sowie zur Entspannung. Kitas, Ganztagsbetreuungen, Jugendfreizeit- und Pflegeeinrichtungen runden das Spektrum ab. Menschen zur Selbsthilfe zu ermuntern, Demokratie zu fördern und durch Bildung, Erziehung und Beteiligung ein friedliches und lebenswertes Zusammenleben in der Nachbarschaft zu unterstützen, sind unsere Ziele. Unsere 1100 Mitarbeitenden und 1600 Ehrenamtlichen begleiten dies durch professionelle und fachlich qualifizierte Dienstleistungen für die Menschen im Stadtteil.
Bei den Angeboten und Dienstleistungen, die das Nachbarschaftsheim erbringt, handelt es sich um Leistungen, die das Land Berlin für seine Bürger vorhalten muss oder Leistungen, die gesellschaftlich nötig sind, die sich aber nicht privatwirtschaftlich kostendeckend erbringen lassen. Daher werden die Angebote des Nachbarschaftsheimes überwiegend vom Land Berlin, den Bezirken und anderen öffentlichen Kostenträgern und Zuwendungsgebern finanziert. Auch Spenden tragen dazu bei, die Angebote zu ermöglichen.
Es gibt Einrichtungen, wie die Kindertagesstätten oder die Ganztagsbetreuung an Grundschulen, die Unterkunft für geflüchtete Frauen und Kinder, die Tagespflege und das Hospiz, für die wir Gelder pro belegtem Platz erhalten. In der häuslichen Pflege rechnen wir erbrachte Leistungen mit den Kranken- und Pflegekassen ab. Viele Einrichtungen und Projekte sind durch Zuwendungen finanziert. Diese Gelder müssen jährlich neu beantragt werden, so dass es keine Planungssicherheit gibt. So können die Förderungen bei einer Haushaltssperre im Land Berlin oder den Bezirken kurzfristig versagt werden oder Kürzungen erfolgen, wenn nicht ausreichend Mittel zur Verfügung stehen.
Wir setzen uns an allen Stellen für eine nachhaltige Finanzierung ein, die ermöglicht, die benötigten Angebote in guter Qualität für die Menschen im Stadtteil aufrecht zu erhalten.
Nachbarschaftsheime und Stadtteilzentren sind am Gemeinwohl orientierte soziale Einrichtungen, die sich in erster Linie auf die Förderung der Gemeinschaft in einem bestimmten Stadtteil oder einer Nachbarschaft konzentrieren. Sie bieten eine Vielzahl von Aktivitäten und Dienstleistungen an, um das soziale, kulturelle und gesundheitliche Wohl der Menschen und den Austausch der Menschen im Stadtteil zu fördern. Dazu gehören unter anderem: Freizeit- und Bildungsangebote, Beratungsangebote, in der Nachbarschaft benötigte soziale Dienstleistungen wie Kindertagesstätten, Ganztagsbetreuung und Pflege. Ein wesentliches Anliegen ist die Förderung ehrenamtlichen Engagements.
Die Pflegerischen Dienste des Nachbarschaftsheimes sind in einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft ausgegliedert. Mit ihrem Angebot an pflegerischen Dienstleistungen von vor der Geburt bis nach dem Tod tragen auch die Pflegerischen Dienste maßgeblich dazu bei, den Menschen in der Nachbarschaft auch bei Pflege- und Unterstützungsbedarf begleitend zur Seite zu stehen und sie mit Angeboten zu unterstützen, die ihrem Bedarf entsprechen.