„Antikes Schmuckstück neu interpretiert“
Teilnahmeberechtigt sind Auszubildende, Fachschülerinnen und Fachschüler sowie Gesellinnen und Gesellen im ersten Gesellenjahr des Gold- und Silberschmiedehandwerks. Gefertigt werden soll ein neues, tragbares Schmuckstück, das bislang noch nicht öffentlich gezeigt wurde. Ergänzend gehören eine farbige Kundenzeichnung und eine kurze Beschreibung zur Wettbewerbsarbeit.
Die Farbenpracht des Herbstes setzte sich fort mit „Perlen Stephanie“, einem Innungsmitglied der Stuttgarter Innung. Die neu gegründete Firma bietet eine beeindruckende Vielfalt an Perlen, die speziell für Goldschmiede ausgewählt wurden. Die Unterschiede in Form und Farbe lassen keine Wünsche offen. Frau Henzler und ihr Mann Bernd Roth haben sich umfassendes Wissen über Perlen aus Japan und der Südsee angeeignet. Sie arbeiten direkt mit den Erzeugern zusammen, sodass ihre Kunden genau wissen, woher die Perlen stammen und wie sie produziert werden.
Ehrenobermeister Rainer Fein begrüßte in Vertretung von Obermeisterin Dina Marschall die anwesenden Mitglieder und Gäste. Mit Spannung erwarteten sie den Vortrag von Herrn Durejka. Er berichtete von den Anfängen des Abbaus fair gehandelter Edelsteine, die seine Mutter mit der brasilianischen Familie Soares in die Wege leitete, die in Brasilien eine Mine betreiben. Die Idee, es nachhaltig für alle zu machen, gestaltete sich sehr schnell. Denn fair für alle ist auch bei uns Goldschmieden in der heutigen Zeit ein großes Thema geworden. Mit Bildern, die die Gegebenheiten vor Ort zeigen, wurde schnell sichtbar wie schwierig es ist, dem Berg die Schätze zu entlocken. Qualifizierte Fachkräfte, Schleifer und Mineros arbeiten Hand in Hand. Sie bauen ohne Großgeräte die dortigen Vorkommen, im wesentlichen Berylle, besonders Aquamarine und Turmaline ab.
Die diesjährige Herbsttagung des Zentralverbandes der Deutschen Goldschmiede-Silberschmiede und Juweliere fand vom 22. bis 23. September in Dresden statt. Schon der Name der Stadt ist Geschichte. Auch deshalb folgten viele der Einladung des Zentralverbandes und der Innung Dresden. Obermeister Henning Lehmann bereitete vor Ort die Tagung hervorragend vor. Die Traditionsbrauerei Feldschlösschen als Tagungsort bildete einen sehr schönen Rahmen für die Tagung.
Den Umgang mit den neuen Medien, z.B. Internet und Webseiten, stellte Herr Klaus Zeiss von der Fa. Web 4 Business vor. Er erläuterte, wie wichtig es heute für Firmen ist sich im Internet darzustellen und zu präsentieren. Auch die Verbandsseiten der Innungen sind Teil der Werbung für den Beruf des Goldschmieds. Interessierte Innungen können sich gerne für eine individuelle Beratung mit ihm in Verbindung setzten.
In einer Talkrunde, die von Herrn Rainer Fein, Vizepräsident des Verbandes, geführt wurde, entstand sehr schnell ein anregender Dialog zwischen Schülern und Obermeistern. Es wurden Fragen, die die Ausbildung angehen ebenso diskutiert, wie die Aussichten der jungen Azubis was ihre Zukunft betrifft. Alle bekundeten ihre Freude an diesem Beruf, und waren sich mit den Obermeistern einig, dass nur über eine gute qualitativ hochwertige Ausbildung der Weg zum beruflichen Erfolg führen kann. Hervorzuheben ist, dass die angehenden Goldschmiede es für sehr wichtig erachten, sowohl eine Gesellen- als auch eine Meisterprüfung zu machen. Der Wunsch der Auszubildenden wäre, noch viel mehr von den älteren Meistern zu lernen, denn nur wenn Alt und Jung miteinander Hand in Hand gehen wird unser Beruf auch in Zukunft Bestand haben.
Zuerst stellten Herr Burger und sein neuer Außendienst-mitarbeiter Herr Schulz die Neuigkeiten der Fa. Burger vor. Danach erklärten sie, was beim Ankauf von Altgold zu beachten ist, wie man einen echten von einem unechten Goldbarren unterscheiden kann und welche Vorteile Innungsmitglieder durch die Zusammenarbeit mit der Fa. Burger haben.