Schmelztiegel zahlreicher Kulturen
Altona-Altstadt ist einer der am dichtesten bebauten Stadtteile Hamburgs. Auf einer Fläche von 2,7 Quadratkilometern wohnen mehr als 28.000 Menschen, darunter viele junge Leute. Hier leben vor allem Singles und Alleinerziehende, oft auf engem Wohnraum und in öffentlich geförderten Wohnungen. Altona-Altstadt bildet einen Schmelztiegel zahlreicher Kulturen. Das bedeutet: Bunte Straßenfeste und Läden aus aller Herren Länder.
Die Einwohner schätzen nicht nur die Vielfältigkeit, sondern auch die Nähe zum Zentrum und die sehr gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. Mittlerweile sind etliche Bereiche des Stadtteils verkehrsberuhigt, so dass Altona-Altstadt trotz seiner dichten Bebauung auch ruhige Gegenden hat.
2. Rathaus Altona Das Rathaus ist ein schneeweißes Prunkstück mit spätklassizistischer Fassade. Bis zum Groß-Hamburg-Gesetz in 1937/38 war es das Rathaus der selbstständigen Stadt Altona. Heute ist es der Sitz des Bezirksamts Altona und im Sommer Austragungsort sehr beliebter Open Air Kinovorstellungen.
4. Cruise Center Altona Zwar können in Altona nur Kreuzfahrtschiffe bis zu einer Größe von 300 Metern anlegen, dennoch lockt Hamburgs zweites Kreuzfahrtterminal mit einem begehbaren Dach und unterschiedlichsten Kreuzfahrtschiffanläufen. Weitere Infos: Cruise Center Altona
5. Jüdischer Friedhof Altona Der Jüdische Friedhof Altona wurde 1611 angelegt und gilt als eines der weltweit bedeutendsten jüdischen Gräberfelder. Auf knapp zwei Hektar befinden sich außerordentlich kunstvolle Grabstätten der Sepharden und zahlreiche Gräber berühmter Rabbiner im schlichteren aschkenasischen Teil des Friedhofs.
6. St. Trinitatis Altona Die Hauptkirche St. Trinitatis blickt auf eine mehr als 350-jährige Geschichte zurück. Sie beherbergt etwas Einzigartiges im europäischen Raum: einen lächelnden Christus. 1970 erhielt die Kirche den Hamburger Architektenpreis als vorbildliches Bauwerk für die Verbindung von Altem und Neuem beim Wiederaufbau. Weitere Infos: St. Trinitatis Altona
7. Holzhafen Der Holzhafen wurde von 1722 bis 1724 erbaut und befindet sich in unmittelbarer Nähe des Cruise Centers Altona und des Fischmarkts. Moderne Wohnungen, exklusive Büroflächen und ein vielseitiges gastronomisches Angebot sind das Aushängeschild der ältesten erhaltenen, künstlichen Hafenanlage Hamburgs. Weitere Infos: Holzhafen
8. Stuhlmannbrunnen Der Brunnen verdankt seinen Namen dem Gründer der Altonaer Gas- und Wasserwerke: Ludwig Günther Stuhlmann. Dieser vermachte der Stadt Altona in seinem Testament Geld, verbunden mit dem Wunsch, davon unter anderem eine repräsentative Brunnenanlage zu errichten. Der Brunnen zeigt zwei kämpfende Zentauren, die die konkurrierenden Hafen- und Fischereistädte Hamburg und Altona symbolisieren.
In Sichtweite der evangelischen Hauptkirche liegt an der Königstraße der 1611 errichtete Jüdische Friedhof Altona. Er hat beste Chancen, in die UNESCO-Liste der Weltkulturerbe-Stätten aufgenommen zu werden. Obwohl der Friedhof zu den weltweit bedeutendsten jüdischen Begräbnisplätzen gehört, ist er bei Auswärtigen eher unbekannt.
Weitblick am Hang
Wer nach dem Bummel eine Pause benötigt, findet auf dem nahen Altonaer Balkon ein schönes Plätzchen. Auf dem Aussichtspunkt am Elbhang kann man den Blick über weite Teile der Elbe mit dem 2010 eröffneten Kreuzfahrtterminal Altona schweifen lassen. Auf seiner nördlichen Seite liegt die Palmaille, Altonas Prachtstraße. Sie hat in 400 Jahren eine wechselvolle Geschichte erlebt, verbreitet aber bis heute großbürgerliches Flair.