Die Grundlage jeder Produktion ist die sorgfältige Vorbereitung: die Auswahl des Aufnahmeorts, die Besetzung, das Repertoire sowie die Planung des Ablaufs und des technischen Aufbaus. Unsere mobilen Aufnahmesysteme und hochwertigen Mikrofone ermöglichen präzise und flexible Produktionen direkt vor Ort – unabhängig von Format oder Ensemblegröße. Der Aufnahmeprozess wird eng mit den Beteiligten abgestimmt, um ideale Bedingungen für konzentriertes Musizieren und ein überzeugendes Klangergebnis zu schaffen. Raumakustik und Mikrofonierung werden dabei individuell auf Werk und Besetzung abgestimmt. Unsere Tonmeister begleiten jede Aufnahme mit technischem Können und musikalischem Gehör. Sie hören mit, geben künstlerisches Feedback, beraten in Interpretationsfragen und behalten schon während der Aufzeichnung die spätere Bearbeitung im Blick. Intonation, Phrasierung und klangliche Balance werden so nicht nur dokumentiert, sondern aktiv mitgestaltet. In der Postproduktion – Schnitt, Mischung, Mastering – entsteht in enger Absprache mit den Musikern ein stimmiges Ganzes. Wir arbeiten grundsätzlich in deutlich höherer Auflösung als für das spätere Endformat erforderlich – für maximale klangliche Tiefe und Gestaltungsfreiheit. Neben der klassischen Session-Produktion bieten wir auch reine Konzertmitschnitte an. In diesen Fällen begleiten wir in der Regel eine Generalprobe zur Absicherung und nehmen das Konzert in ganzer Länge auf – mit reduziertem Eingriff in die Nachbearbeitung. Das ermöglicht eine authentische und zugleich sendefähige Produktion, die sich ideal für Archiv, Videoaufzeichnung oder Rundfunk eignet. Ob Vokalmusik, Kammermusik, Orchesterliteratur oder großbesetzte Chorwerke: Jede Produktion entsteht im Dialog mit den Beteiligten. Unser Ziel ist es, das musikalische Potenzial eines Projekts hörbar zu machen – in einer Form, die künstlerisch überzeugt und technisch Bestand hat. Videoaufzeichnungen können die Tonproduktion ergänzen und erweitern – doch immer im Einklang mit dem klanglichen Anspruch, nicht als bloße Begleiterscheinung.
Achtung Aufnahme!
Am Set sitzt auch kein Regisseur, der nach misslungenen Szenen entnervt in seine Hutkrempe beißt oder weinend seine Zigarre zerkaut, wie man es vielleicht aus der einen oder anderen Filmszene kennt: Hier sitzt Stefan Antonin, Tonmeister von Rondeau Production. Er ist dafür verantwortlich, dass die Aufnahme gelingt. Und so beginnt für uns eine Aufnahme eben bereits lange vor dem Aufdrehen der Mikrophone: Nämlich mit der Auswahl des Produktionsortes.
Wo früher große Bandanlagen nötig waren, tut es heute ein PC mit professioneller Audio-Software. Der Klang wird über Mikrofonverstärker der Marke RME umgewandelt und über ein Interface des gleichen Herstellers aufgezeichnet. Überraschend kompakt ist also das Equipment im Regieraum. Dennoch genügt es den höchsten Ansprüchen. Um für die Nachbearbeitung beste Ergebnisse zu erreichen zeichnen wir die Audiospuren übrigens in doppelt so hoher Qualität auf, wie sie für das spätere CD-Format eigentlich benötigt wird.
Und um noch mal das Bild vom Film aufzugreifen: Zuweilen sind im Abspann „Outtakes“ zu sehen, misslungene Szenen, lustige Patzer – das zeigt, dass selbst die größten Stars auch nur Menschen und die besten Streifen ein Werk aus vielen Schritten und Schnitten sind. Auf einer CD mit geistlicher Chormusik der Gegenwart wirkte so etwas natürlich deplatziert, zum Beispiel wenn ein Tonmeister abbricht und eine Stimme mault: „Och Mann, dabei war das sooooo schön.“ Solche Outtakes würden allerdings dokumentieren, wie gut die Stimmung am Set ist, wenn man mit den Tonmeistern von Rondeau Production aufnimmt. Trotz aller Anstrengung und Konzentration. Oder vielleicht ja auch genau deswegen.
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