Flinta* – CoWorking Space
Jeden Donnerstag ist in der Adi ein FLINTA* Coworking Space geöffnet. Von 12:00-17:00 stehen Tische, Sofas und der Boden als Platz zum nebeneinander arbeiten zur Verfügung. Du entscheidest wann, wie lange und wie regelmäßig. Let’s get shit done oder auch einfach nur den Stundenzettel voll! Wir wollen einen better Space für FLINTA* in der Lohnarbeit, uns gegenseitig empowern und austauschen. Du willst dich über ein ganz bestimmtes Thema im Bereich Lohnarbeit austauschen oder sogar einen Workshop halten? Wir freuen uns auf deinen Input und gemeinsam einen Arbeitsraum zu gestalten.
Die Räume
Wir stellen unsere Räumlichkeiten auch außerhalb unserer Öffnungszeiten für Lerngruppen, Veranstaltungen oder politische Initiativen, mitunter aber einfach auch als Arbeitsraum zur Verfügung! Einen festen Betrag stellen wir dabei nicht in Rechnung, freuen uns jedoch durchaus über Spenden um unsere Fixkosten zu decken ; )
Hackbar
Auch im Jahr 2026 wird in der ADI die „Hackbar“ als offenes Techniksprechstunde und Reperaturinitiative angeboten:
flinta* Coding Club
Im Rahmen des FLINTA Co-Workings bieten wir euch den Raum, ohne jegliche Vorkenntnisse im Programmieren erste Skills in Python zu lernen. Wir nutzen einen offenen Onlinekurs. Die Idee ist, den Kurs selbstständig durchzuarbeiten und während unserer Treffen die Aufgaben zu vergleichen und gemeinsam zu knobeln, wenn wir stecken bleiben. Dies bietet uns eine Gelegenheit, um Interessantes, lustige Glitchs oder netzpolitische Kuriositäten, auf die wir dabei gestoßen sind, zu teilen. Ein Einstieg ist also jederzeit möglich, für alle Level.
Offener Deutschkurs
Wir treffen uns jeden Donnerstag von 17-19 Uhr zum Deutschlernen. Freiwillige Lehrkräfte bereiten Gesprächsthemen, Sprachspiele, Grammatik-erklärungen und Übungen vor. Bringt gerne auch eigene Fragen oder Themen mit, mit denen wir uns beschäftigen können!
Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Der Kurs ist für euch kostenfrei. Schaut einfach mal vorbei!
AG-, LK- und Angebots-Archiv
Die Autodidaktische Initiative versteht sich als offener Raum für freie Bildung und kritische Gesellschaftstheorie. Neben Einzelveranstaltungen bot sie hierbei ein regelmäßiges Angebot in Form von Sprachkursen und theoretischen Lesekreisen.
Darüber hinaus kooperierte die ADI mit anderen sozialen Initiativen oder stellte ihre Räumlichkeiten für Organisationen des sozialen Engagements und für Angebote im Rahmen der Sozial-Beratung zur Verfügung.
ADI e.V.
Die Autodidaktische Initiative ist ein seit 2013 bestehender Verein, der sich der kritischen Bildungsarbeit wie auch der solidarischen Stadtteilarbeit in Leipzig-Lindenau widmet. Seit über zehn Jahren wird die Initiative von unterschiedlichen Personen getragen, die an einer nicht-kommerziellen, hierarchiefreien Praxis des Lernens arbeiten.
Wenn wir uns mit dem Konzept des Autodidaktischen Lernens über die Schranken der staatlichen Bildungseinrichtungen hinwegsetzen wollen, ist dies jedoch keineswegs als Lob der Vereinzelung, sondern explizit in ihren sozialen Zusammenhängen zu verstehen. Aber deren Veränderungen basieren letztlich auf Einzelnen, die sich in verschiedenen Bereichen zusammenschließen, selbst organisieren und ins Handeln kommen. Dazu gilt es diese Form der Bildung zugleich als individuelles kritisches Denken und sozialen Prozess zu begreifen.
An diese konkreten Erfahrungen in den jeweiligen Lebenssituationen gilt es anzuknüpfen und durch ihre Vernetzung einen Beitrag zum Aufbau aktiver solidarischer Strukturen im Viertel zu leisten. Die ADI bietet dabei nicht nur Raum für soziale Beratungsangebote, sondern für politische Organisation und Mobilisierung verschiedener Gruppen und Initiativen.