Unser Forschungs- und Lehrangebot orientiert sich an Technologie und Management des industriellen Fabrikbetriebs und umfasst sowohl die Entwicklung von Prozesstechnologien und Produktionsanlagen als auch deren informationstechnische Modellierung. In derzeit zwölf Fachgebieten arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler interdisziplinär an der "Digitalen Fabrik". Unser Ziel ist es, Produktentwicklung, Fertigungsplanung und Produktion informationstechnisch so abzubilden und zu vernetzen, dass Produktentstehungs- und Lebenszyklen durchgängig simuliert, verifiziert und optimiert werden können. Bereits 1904 gegründet, sind wir eine der traditionsreichsten Einrichtungen produktionstechnischer Forschung und Lehre in Deutschland. Mit gegenwärtig etwa 170 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern bilden wir jährlich etwa 200 Studentinnen und Studenten in Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen aus.
Unser Institut befindet sich gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik im Produktionstechnischen Zentrum Berlin.
Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb Technische Universität Berlin Geschäftsführende/r Direktor/in c/o Dr.-Ing. Jörg Bold
Bei uns erlernen Studierende die methodischen und wissenschaftlichen Grundlagen ihres Fachs und erhalten eine fachlich anspruchsvolle akademische Ausbildung basierend auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Das Studienangebot der TU Berlin geht aber über das rein fachliche Bacherlor- und Masterstudium hinaus - Studieren an der TU Berlin heißt auch, zu lernen, wie man kritisch, analytisch sowie disziplin- und fächerübergreifend denkt und die eigene Urteilskraft schärft, wie man das Wissen und Handeln in einen übergeordneten historischen, sozialen und kulturellen Kontext stellt und die ethischen Folgen des Handelns bedenkt.
Im Rahmen der Berlin University Alliance können Studierende der vier Verbundpartnerinnen – FU, HU und TU Berlin sowie Charité – ausgewählte Angebote aller Partnerinstutitionen wahrnehmen. Gemeinsame Studiengänge, fach- und institutionsübergreifende Modulpakete sowie Angebote im Rahmen des Berlin Student Research Opportunities Programx ermöglichen Studierenden einen breiteren Zugang zu Lehrveranstaltungen und eine aktive Beteiligung an Forschungsprojekten.
Für alle, die sich für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) interessieren, aber noch nicht genau wissen, welcher Studiengang am besten zu ihnen passt oder ob ein Studium überhaupt das Richtige ist, bietet sich das sogenannte „Orientierungsstudium MINTgrün“ an. MINT steht dabei für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik. „Grün“ heißt dieses Studium, weil es sich dem Gedanken der nachhaltigen Entwicklung verpflichtet.
Das Weiterbildungsangebot BANA – Ausbildung für nachberufliche Aktivitäten – der TU Berlin richtet sich an Menschen über 45 Jahren. Es ist ein Gasthörerstudium und bietet Zugang zu neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. BANA gliedert sich in drei Schwerpunkte: Stadt, Umwelt sowie Gesundheit und Ernährung. Neben schwerpunktspezifischen Veranstaltungen werden im BANA auch ergänzende Veranstaltungen beispielsweise aus den Natur- und Technikwissenschaften oder den Geistes- und Sozialwissenschaften, wie der Soziologie, Politologie, Philosophie, Psychologie oder der Frauenforschung angeboten. Das besondere Ziel dieses Studiums ist es, Kompetenzen für nachberufliche Aktivitäten in gesellschaftlich relevanten Bereichen zu erlangen, zum Beispiel für ein Bürgerschaftliches Engagement im eigenen Stadtteil, in der Gemeinde, in sozialen Einrichtungen oder für die Mitarbeit in Initiativen und Projekten.